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Steuerfrei in Großbritannien leben!

Großbritannien verbinden wir gut und gerne immer mit schlechtem Wetter (wobei es in Wirklichkeit gar nicht so schlecht ist), eine Queen, die wenig zu sagen hat, Hochenglisch (das Englisch schlecht hin), elitäre Universitäten und vielleicht noch mit hohen Lebenshaltungskosten – ach ja, Fußball natürlich auch!
Ob jeder das so empfindet, kommt wahrscheinlich auch auf den Blickwinkel, die persönlichen Interessen und die Größe des Geldbeutels an. Was die Lebenshaltungskosten anbelangt, da könnt Ihr euch schon mal auf der Webseite Numbeo schlau machen. Dort findet Ihr übrigens auch andere Städte die ihr in Vergleich setzen könnt.

Auf jeden Fall sagt Numbeo, dass die Lebenshaltungskosten in England 4,42% geringer sind als in Österreich – wäre hätte das gedacht. Allerdings, wenn Du vorhast dort eine Wohnung zu mieten, dann musst Du schon tiefer in die Tasche greifen, denn hierfür zahlst Du schon über 16% mehr als wiederum in Österreich. Klar, es ist abhängig in welcher Stadt oder auf welchem Dorf Du wohnst, aber durchschnittlich gesehen kommt das schon hin. Schau es Dir am besten selber an.

Eine Spielwiese der Reichen

Wen diese Vergleiche wohl überhaupt nicht interessieren, sind den Superreichen. Wieso komme ich gerade auf diese? Ganz einfach, weil jede Menge dieser Megareichen dort leben – und nicht, weil Sie dort geboren wurden oder weil es dort so kuschelig warm ist, sondern weil die Steuern in Großbritannien so sexy sind.
Wie wir allerdings wissen und ich auch in anderen Berichten immer wieder erwähnt habe, gehört Großbritannien doch zu den Hochsteuerländer. Also, wieso gehen die Reichen nach England?? Das liegt an einer Sonderform, welches in England, Irland, Malta und auch in Zypern möglich ist. Wobei Zypern eine Sonderform ist, welche ich in einem anderen Bericht erläutern werde.

NON-DOM-Status

Der NON -DOM-Status machst möglich. Der NON-DOM-Status gibt es in UK (United Kingdom = vereinigtes Königreich und dazu gehört auch Irland) mittlerweile schon seit über 200 Jahren und findet heutzutage nach wie vor seine volle Anwendung. Hintergrund ist der Unterschied im angelsächsischen Steuerverständnis zwischen “Resident” und “Domicile”. D.h. “Resident” bedeutet dort wohnen und “Domicile” bedeutet dort sesshaft zu sein. Also die “normalen” “domicilen” Bürger von England sind dauerhaft sesshaft und sind somit mit ihrem Welteinkommen in England zu versteuern.
Das gleiche gilt übrigens für Irland. Als sesshafter Ire musst Du Dein Welteinkommen auch dort versteuern.

Hast Du Dir als Ausländer einen NON-DOM-Status ergattert, dann musst Du nur in Großbritannien und Irland versteuern, wenn die Quelle auch britisch ist. D.h. wenn Du Einkünfte, Umsätze in Großbritannien erzielst, dann müssen diese auch dort versteuert werden. Die Besteuerung liegt dann bei zwischen 20-45% – nicht wirklich wenig.

Generierst Du allerdings Einkünfte außerhalb von England und Irland und diese Gelder fließen nicht nach England (Remittance-Base = Überweisungsklausel), dann sind diese Einkünfte steuerfrei. Wenn Du also die im Ausland (aus Sicht von England oder Irland) erwirtschafteten Gelder im Ausland lässt (Konto im Ausland), dann sparst Du Dir die Abgeltungssteuer, Einkommenssteuer, Kapitalertragssteuer, usw.

Wenn Dir allerdings ein Unternehmen aus UK Geld auf Dein Auslandskonto überweist, dann musst Du das wiederum in UK versteuern, was dann ebenfalls sehr unattraktiv ist. Auch wenn Du physisch in Großbritannien Dein Geld verdienst und das ganze aber irgendwie offshore abwickelst, ist es dennoch in Großbritannien offline und auch dort zu versteuern.

Also einfach und zusammenfassend ausgedrückt heißt das, wenn Du einen NON-DOM-Status in UK inne hast, wird alles dennoch versteuert was eine Quelle in Großbritannien hat oder was nach Großbritannien fließt bzw. überwiesen wird. (Remittance Base) Lebst Du in England und generierst Deine Einkünfte im Ausland und lässt sie auch dort (aus Sicht von England), dann zahlst Du keine Steuern.

Wie bekommt man einen NON-DOM-Status?

Im Prinzip jeder Ausländer kann diesen erhalten – wiederum aus Sicht von Großbritannien, oder auch jemand, der in Großbritannien geboren wurde und Nachkommen bis zur zweiten Generation in einem anderem Land nachweisen konnte. Vermögenden Familien hatten auch die Möglichkeit genutzt, eine Kind im Ausland zu gebären. Finanziell war das nicht wirklich eine Herausforderung für solche Familien, dass die Mutter kurz vor einer Geburt in ein passendes Ausland zog, dort das Kind zur Welt brachtet und dann wieder heimkehrte.

Das nennt man dann Geburtstorismus und wird auch heutzutage immer noch genutzt. Vor allem in den USA. Schwangere Mexikanerinnen fahren vor der Geburt nach USA und gebären dort Ihr Kind. Automatisch erhält das Kind einen amerikanischen Pass. Ob ein amerikanischer Pass jetzt das goldene vom Ei ist, wage ich zu bezweifeln, denn die Besteuerung von US-Bürgern ist an deren Staatsbürgerschaft gekoppelt. Und zum zweiten, willst Du Dich Dein Leben lang mit der IRS, der amerikanischen Steuerbehörde, herumschlagen?

Nun denn, auf jeden Fall ist es auch bei dem englischen NON-DOM-Status genauso. Bist Du außerhalb Großbritanniens geboren, dann konntest Du Dich Dein Leben lang in England aufhalten und im besten Fall, sofern Du nur Einkünfte im Ausland generierst, nie Steuern zahlen.

Der britische NON-DOM-Status in der Kritik

Wenn sich irgendwo relativ viele Millionäre und sogar Milliardäre tummeln und man stellt fest, dass diese so gut wie keine Steuern zahlen, dann schafft das schon etwas Unmut bei Politiker und deren Gefolgschaften. Obwohl diese NON-DOM-Regelung in UK absolut wasserdicht und rechtlich sauber ist. Es wurde also in jüngster Vergangenheit auf höchster Ebene über diesen NON-DOM-Status diskutiert und einige Änderungen vorgenommen. Diese Änderungen betrifft zum Einen den englischen Staatsbürger.

Oben hatte ich erwähnt, dass englische Staatsbürger, die bis zur zweiten Generation Nachkommenschaft im Ausland nachweisen können, auch unter diese NON-DOM-Regelung fallen. Diese wurde allerdings abgeschafft! D.h. der NON-DOM-Status gilt nur noch für Ausländer!
Auch wurde die völlige Abschaffung dieses Staus diskutiert. Allerdings ist die wirtschaftliche Macht, allen voran die Millionäre und Milliardäre und deren Einfluss, schon relativ groß.
Ja, es ist richtig, sie generieren Gelder im Ausland und zahlen in UK keine Steuern! Was dagegen steht und wo auch die Milliardäre in England schon Einfluss haben, ist dass diese freiwillig viele Gelder in England lassen und investieren, wie z.B. der russische Milliardäre Abramovich mit seinem Fußballclub FC Chelsea, der Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan mit Machester City oder sie investieren in öffentliche Veranstaltungen und Universitäten.

So wie einst der britische Schatzkanzler George Osborne argumentierte, dass es ein unkluger Schachzug wäre, sich mit den ausländischen Millionäre und Milliardäre anzulegen und diese vor die Tür zu setzen oder hoch zu besteuern, sofern man den NON-DOM-Status abschaffen würde, sollte man es so belassen, da diese sehr reichen Leute auch freiwillig sehr viel Geld in England lassen.

Neuerungen im englischen NON-DOM-Reglement

Somit bleibt der NON-DOM-Status in Großbritannien weiterhin bestehen mit kleinen aber verkraftbaren Einschränkungen.
Es wurde eine Pauschalbesteuerung eingeführt und diese besagt, dass wenn Du den NON-DOM-Status weiterhin nutzen willst, dass Du von 30.000 Pfund bis 90.000 Pfund jährlich pauschal zu zahlen hast. (die Höhe der Zahlung ist abhängig von der Aufenthaltsdauer in Großbritannien – je länger, desto teuerer) Für die Megareichen ist das nicht wirklich eine Einschränkung und für alle anderen ist es ein Rechenexempel. Und ganz ehrlich gesagt, lohnt sich ein solcher Akt (Wohnsitzverlagerung nach UK mit Kind und Kegel usw.) sowieso erst ab einer gewissen finanziellen Größenordnung. Allerdings megareich musst Du nicht sein.

Wenn Du z.B. in England lebst und gründest eine Gesellschaft in den USA und diese erwirtschaftet jährliche Provisionseinnahmen von ca. 600.000€ mit Partnern, die nicht in UK sitzen, dann kannst Du diese Geld steuerfrei vereinnahmen. In den USA hast Du nichts zu versteuern, außer eine Pauschalbesteuerung von ca. 150-350$/Jahr (kommt auf die Gesellschaftsform an), sofern Du keine Umsätze in den USA tätigst.

Also wie Du siehst, kann man auch schon mit wenig Umsätzen sich steuerlich besser stellen, als in Deutschland. Dagegen halten muss man natürlich Gründungs- und Verwaltungskosten, die allerdings im Vergleich zu den überhöhten Steuern in Deutschland sehr gering sind und Gründungskosten auch nur einmalig anfallen.

Beantragung des NON-DOM-Status

Die Beantragung des NON-DOM-Status ist nicht wirklich eine große Herausforderung, da es keine wirklichen Anforderungen gibt. Das einzige was Du beachten solltest ist, dass Du den Antrag richtig stellst und Dir dazu auch am besten einen sehr guten Rechtsanwalt besorgst. Ich habe diese Kontakte, schreib mir einfach.

Ist der NON-DOM-Status in Großbritannien für mich das richtige?

Gute Frage – nächste Frage! Wenn wir mal die persönlichen Belange außen vor lassen, da diese jede wirtschaftlich-strategische Ausrichtung eines Unternehmens über Board werfen kann, muss ich immer wieder sagen:”Es kommt darauf an”.
Es kommt darauf an, welches Business Du betreibst, welche Umsätze werden erzielt, Gewinne, Vermögensverhältnisse, Schulden, Leichen im Keller, Immobilienbesitz, Erbschaft, Strategie, anstehende Insolvenz usw. Möglich ist, dass gerade auf Grund Deiner Situation Großbritannien mit seinem NON-DOM-Status für Dich überhaupt nicht in Frage kommt, sondern eher Malta oder Zypern oder keines von denen. Vielleicht bevorzugst Du auch eher ein Land ohne Außensteuergesetz, denn dann musst Du Dir am wenigsten Gedanken machen, wo Du wie Geld verdienst und wie Du es versteuerst.
Es gibt jede Menge steuerliche, strategische und internationale Gestaltungsmöglichkeiten die es zu berücksichtigen gilt bzw. die man nutzen kann und sollte. Pauschallösungen gibt es allerdings nicht!

BMF: Steuerfrei Leben – mit dem richtigen Steuersystem absolut machbar!

Entgegen der ganzen Panikmache in den Mainstreammedien, dass Steueroasen bald ausgetrocknet werden, die Panama-Papers dafür sorgen, dass kein Unternehmer oder Privatier mehr sein Geld in irgendwelchen komischen Länder verstecken kann, muss man doch ganz emotionslos und nüchtern auf das Kleingedruckte verweisen, welches die öffentlichen Meinungsmacher und Politikern gerne verdrehen oder überlesen.

Die Macher der Mainstreammedien ziehen wie immer alles über einen Kamm und legen nicht wirklich Wert auf die Wahrheit und die Fakten – aber so kennen wir sie halt. Zwischen Geld verstecken und Geld vor dem eigenen Staat schützen (professioneller Kapitalschutz) gibt es doch hammergroße Unterschiede.

Wir sprechen hier immer von legalen Möglichkeiten für den vermögenden Privater oder den erfolgreichen Unternehmer seine Steuerlast zu reduzieren oder gar gegen NULL zu drehen und nicht von Geldwäsche, Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug, was eher Sache der Großkonzerne und unserem Staat vorbehalten ist, so wie z.B. in dem Fall Cum-Ex wo der deutsche Staat nicht nur versagt, sondern auch kräftig gefördert und unterstützt hat. (Milliarden für Millionäre)

Ich möchte hier einfach ein paar Fakten zusammentragen, die es dem Unternehmer, der ernsthaftes Interesse hat seine Steuerlast zu reduzieren, seine Haftung als Hauptverantwortlicher zu minimieren und professionellen Vermögensschutz zu betreiben, leichter zu machen und einen Überblick zu verschaffen.

Steuersysteme weltweit

Es gibt immer noch weit über 60 Staaten, die zum Teil keine oder nur wenige Steuern erheben – selbst innerhalb von Europa sind diese Staaten zu finden und sogar innerhalb der EU. Bei den Steuersystemen müssen wir ein paar Unterscheidungen machen, die es uns aber dann erleichtern, eine Entscheidung zu treffen, wenn es darum geht eine Sitzverlegung seiner Firma, eine Niederlassung oder gar eine Wohnsitzverlagerung zu beantragen bzw. anzusteuern.

Residenzbesteuerung

Das wohl bekannteste und verbreiteste Steuersystem ist wohl die Besteuerung auf die Residenz. D.h. sobald man sich in einem Land anmeldet oder wo man seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ist man in diesem Land steuerpflichtig – und das noch mit seinem weltweiten Einkommen. Ihr kennt das noch in dem Zusammenhang mit der 183 Tage Regelung. Lebt man in einem solchen Land (z.B. Deutschland) und hat noch ein Auslandsunternehmen, dann sind auch die Zahlung von dem Auslandsunternehmen an Dich zu besteuern, es sei denn man hat eine geringe Beteiligung an diesem Unternehmen. (unter 10-15%)

Was noch zu berücksichtigen gilt sind die Außensteuergesetze etwaiger Länder. Hierzu aber später mehr.

Wichtig ist aber zu wissen, dass es mit Ländern mit keinem Außensteuergesetz (CFC Rules= Controller Foreign Companies) es meistens einfacher und steuergünstiger zu händeln ist, als wie mit Länder mit Außensteuergesetzen. Länder mit einem Außensteuergesetz zählen wir nur etwas über 40 und weit über 85 Länder mit einer Residenzbesteuerung ohne Außensteuergesetz. D.h. Du hast weitaus mehr Möglichkeiten ein Auslandsunternehmen ganz offiziell und einfach von Deinem Wohnsitz aus zu führen, als wenn Du in einem Land wohnst mit Außensteuergesetz, wie z.B. Deutschland, Österreich oder Italien.

Alleine in Europa findest Du jede Menge Länder, die ohne Außensteuergesetz auskommen, wie z.B. die Schweiz, Niederlande, Luxemburg oder Belgien.
Hier in diesem Bericht findest Du die wichtigsten Industrienationen, die Dir vielleicht gefallen können.

 

Territorialbesteuerung

Territorialbesteuerung bedeutet, dass z.B. europäische Unternehmen nur bei Erlösen steuerpflichtig werden, die sie im Inland erwirtschaften, nicht aber für die Einkünfte, die sie im Ausland erzielen. Also diese Staaten besteuern nur Inlandseinkommen. Wohnst Du in solch einem Land, was auch kein Außensteuergesetz pflegt und Du hast ein Auslandsunternehmen, welches auch im Ausland seine Umsätze generiert, dann sind diese für Dich steuerfrei.

Zu klären wäre dann noch, ob das Land auch auf privater Ebene versteuert oder nur auf Unternehmerebene. Diese Möglichkeit besteht auch und kann Vor- oder auch Nachteile haben. Das hängt ganz davon ab, wie Deine Situation ist und was Du vor hast.

Wichtig ist zu erst einmal zu verstehen, wie die Unterscheidungsmerkmale der verschiedenen Besteuerungsformen sind.

Und wenn Du vorhast Deinem Hochsteuerland den Rücken zu kehren, dann benötigst Du sowieso rechtlichen Beistand oder eine professionelle Agentur, die Dir dabei hilft alles in die Tat umzusetzen. Professionelle Agenturen arbeiten sowieso mit internationalen Rechtsanwälten und Steuerberatern zusammen, sodass Du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kannst.

Kommen wir noch zu einem dritten Steuersystem, was auch wie die anderen Systeme seine Vor- und Nachteile hat:

 

NON-DOM-System

Übersetzt heißt das einfach, dass jemand nicht domiciled, also nicht “dauerhaft sesshaft” dort ist. Als NON-DOM lebst Du in einem Staat, wo Du residierst aber nicht dauerhaft sesshaft bist.
Am Beispiel von Großbritannien gibt es diesen Status schon seit dem 18. Jahrhundert. Lebst Du z.B. in UK als Domizil, dann bist Du mit Deinem Welteinkommen zu versteuern – als NON-Domizil, also als Residenz, dann versteuerst Du nur Deine Einnahmen, die Du in UK erzielst. Ebenfalls sollten Deine Auslandseinnahmen nicht nach UK fließen, denn dann greift wiederum die Überweisungsklausel (Remittance Base) und Deine Einnahmen müssen in Großbritannien versteuert werden (Remittance Base Besteuerung).
Aber das ist nicht wirklich eine Einschränkung, denn mit einem Auslandskonto oder einer Auslandkreditkarte lässt sich diese Regelung sehr einfach einhalten.

Ähnlich ist es auch in Irland und Malta. Auch diese Staaten haben einen NON-DOM-System und ziehen somit auch Unternehmer aus Hochsteuerländern zu sich.
Zypern stellt in diesem Zusammenhang noch eine Sonderform dar, da letztendlich noch ein zypriotisches Unternehmen von Nöten ist. Allerdings hat Zypern jede Menge Vorteile zu bieten, wie z.B. Steuerfreiheit auf alle Zinsen und Dividenden aus dem In- und Ausland. Auch wenn man vor hat im Tradingbereich tätig zu werden, kann man sich hier steuerfrei bewegen.

Zum Abschluss gibt es noch Länder oder System

 

Ohne direkte Steuern

Oft sprechen wir in diesem Fall von Inselstaaten, den sogenannte Offshorestaaten oder von Länder mit reichhaltigem Ölvorkommen. Dann fallen schon mal Ländernamen wie Cayman-Inseln, Bahamas, Seychellen oder auch Katar und Vereinigte Arabische Staaten.

 

Die Qual der Wahl

Welches ist nun das beste Steuersystem und in welchem Land? Also hier kommt dann wiederum die Standardantwort: “es kommt darauf an”.

Ortsunabhängige Unternehmer oder Selbständige wie z.B. Grafiker, Schauspieler, Designer, Online-Marketer, Berater aller Art haben es hier viel einfacher. Auch Unternehmer die bereit sind wirklich etwas in ihrem Firmenkonstrukt zu ändern haben durchaus mehr Chancen und Möglichkeiten ihre Situation zu verbessern.
Man muss sich halt im Klaren sein, dass dies mit Veränderung zu tun hat und Veränderungen sind gewöhnungsbedürftig.

Generell kann man aber sagen, dass man sich ein Land aussuchen sollten, welches kein Außensteuergesetz, so wie es z.B. Deutschland hat, betreibt. In solchen Ländern ist es viel unkomplizierter ein steuerfreies Unternehmen zu führen und hat einfach mehr Möglichkeiten.

Und wenn man dann auch noch die Mehr-Flaggen-Strategie beherzigt, sodass man nicht dort wohnt, wo man sein Unternehmen hat, dann hat man sehr gute Aussichten auf ein (fast) steuerfreies, glückliches Unternehmerleben.