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US Corporation & Co KG – die bessere Alternative zur GmbH

Heute möchte ich auf eine spezielle Rechtsform eingehen, die nicht so bekannt ist, aber durch aus seine Berechtigung und auch überaus interessante Vorteile zu bieten hat. Ob diese Rechtsform für Dich am besten passt, kann hier nicht beantwortet werden, da es immer wieder auf die individuelle Situation des Unternehmers oder Selbständigen ankommt und demnach unterschiedliche rechtliche, steuerliche und finanzielle Folgen haben kann – positiv oder negativ. Was ich aber behaupten kann ist, dass fast jede Rechtsform die außerhalb von Deutschland oder Österreich existiert, besser, günstiger, flexibler und im Falle eines Falles (z.B. Insolvenz) unternehmerfreundlicher ist, als die deutsche oder österreichische GmbH. Aber der Reihe nach – und heute schauen wir uns die US Corporation & Co KG etwas genauer an. Eine besondere Mischform einer Personengesellschaft mit einer Kapitalgesellschaft ist wohl die uns bekanntere deutsche oder österreichische GmbH & Co KG. Der Reiz einer solchen Konstellation ist ja, dass der vollhaftende Teil der KG, der Komplementär, keine Privatperson ist, der mit seinem Privatvermögen haftet, sondern in diesem Fall eine Kapitalgesellschaft. So kann man als Komplementär seine Haftung beschränken. Bei der deutschen Variante als Komplementär eine GmbH einzusetzen ist perse nicht schlecht, aber löst das Problem nicht, da bei einer deutschen GmbH auch ein Gesellschafter vorhanden sein muss, der öffentlich ist und im Falle eines Falles (Insolvenz, Durchgriffshaftung usw.) zur Rechenschaft gezogen wird. Vielleicht für das allgemeine Verständnis können wir folgende Rechtsformen zu den Personengesellschaft zählen: bürgerlichen Rechts (GbR), Kommanditgesellschaft (KG), offene Handelsgesellschaft (OHG), die GmbH & Co. KG bzw. Corporation & Co KG. Bei der Personengesellschaft ist es so, dass die Gesellschafter mit ihrem persönlichem Vermögen voll haften mit Ausnahme der GmbH & Co KG oder der Corporation & Co KG. Die Ausnahme besteht darin, dass bei der KG der Komplementär für die Gesellschaft haftet und ist in diesem Fall eine juristische Person (GmbH oder Corporation). Kapitalgesellschaften sind: die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die Aktiengesellschaft (AG), die Limited Company (Ltd.) oder die Corporation (Inc.). Bei Kapitalgesellschaften haften die Gesellschafter nur in Höhe der Einlage – mit Ausnahmen bei einer deutschen oder österreichischen GmbH wegen der Gefahr einer Durchgriffshaftung.  

 

Vorteil Corporation & Co KG

Im Falle einer Corporation & Co KG ist also der Vollhafter eine Corporation, die, im Gegensatz zu einer GmbH, mit einem sehr geringen Kapitalaufwand gegründet werden kann. Gründet man eine deutsche GmbH benötigt man 25.000€ Stammeinlage, bei dem kleinen Bruder Österreich sogar 35.000€. Gründet man eine Corporation benötigt man kein Mindestkapital. Ebenfalls ist zu bemerken, dass eine US Corporation sehr unbürokratisch und schnell gegründet werden kann. Übersetzt heißt Corporation Aktiengesellschaft und hat auch von ihrem guten Ruf einiges zu bieten. Laut der Rechtsprechung (Bundesgerichtshof) besteht die Möglichkeit, dass Gesellschaften, die im Ausland gegründet werden aber in Deutschland ihre Geschäftstätigkeit ausüben, voll geschäftsfähig sind. Eine Stammeinlage wie es die deutsche oder österreichische GmbH verlangt (25.000€ bzw. 35.000€) ist dennoch nicht erforderlich. Auch kann eine Corporation & Co KG mit nur einer Person gegründet werden. Sie kann also eine Corporation gründen und gleichzeitig auch Kommanditist der KG sein.  

Gründung der US Corporation

Die Gründung einer US Corporation verläuft sehr unbürokratisch und schnell. In der Regel ist eine Corporation innerhalb von 72 Stunden gegründet. Einen notariellen Akt ist hierfür nicht erforderlich. Eine Mindesthöhe der Einlage ist ebenfalls nicht gefordert oder notwendig. Ob eine natürliche oder juristische Person die Corporation gründet ist ebenfalls  egal. Auch in Bezug auf die Nationalität des Gründers gibt es keine Einschränkungen. Folgende Angaben bzw. Schritte sind erforderlich:

  • Name der Firma
  • Angaben des Gesellschaftszwecks (hier besteht sehr großer Spielrraum, außer bei zulassungspflichtigen Branchen wie z.B. Bank oder Chemiebranche.)
  • Geschäftsführung
  • Gesellschaftssitz (Registered Office, wird von den Gründungsagenturen gestellt)
  • Anzahl der Aktien

Alles in allem sind das Schritte, die Deine Gründungsagentur mit Dir zusammen abarbeitet und Dir auch einen Fullservice anbieten kann. Wenn Du hierzu Infos benötigst bzw. eine Corporation gründen möchtest, dann melde Dich bei uns, wir arbeiten mit etablierten Agenturen zusammen. Auch hier muss man sagen, dass es schwarze Schafe gibt, die mit Halbwissen am deutschen oder österreichischen Markt akquirieren und mehr an Deinem Geld interessiert sind, als an einer professionellen Betreuung.  

Gründung der KG

Durch den Gesellschaftsvertrag zwischen den Gesellschafter wird die KG gegründet. Der Vertrag bedarf keiner besonderen Form und kann also stillschweigend geschlossen werden. Er sollte dann aber auch einige wichtige Punkte enthalten wie z.B. die beschränkte Haftung, Haftungssumme, Zweck, Nennung des Komplementärs und des Kommanditisten usw..

Firmenname

Bei dem Firmenname können Sach- oder Phantasiename verwendet werden. Ebenso muss der Rechtsformzusatz “KG” angehängt werden. Es muss also offengelegt werden, um welche Rechtsform es sich handelt. Corporation & Co ist nicht ausreichend. Auch solltest Du bei der IHK wegen Namensgleichheit prüfen lassen, ob der Name nicht besetzt ist.

Tätigkeit der Corporation & Co KG

Wie viele Gesellschafter eine Corp. & Co KG hat ist nicht geregelt bzw. ist frei gestaltbar. Wie ich oben schon beschrieben haben, kann eine Corp. & Co KG auch aus einer einzelnen Person bestehen.

1. Geschäftsführung

Treffen die Gesellschafter keine Regelungen darüber, wer das Unternehmen führen soll, so gilt die gesetzliche Regelung. Diese Regelung sieht vor, dass die Leitungsmacht Sache des persönlich haftenden Gesellschafters, des Komplementärs, ist. In der Regel ist der Kommanditist von der Geschäftsführung ausgeschlossen (§ 164 Satz 1 HGB) und hat somit weniger Rechte, wie der Komplementär. Somit übernimmt bei einer klassischen Corp. & Co KG die Komplementär-Gesellschaft die Geschäftsführung. Sind die Kommanditisten, wie häufig, Gesellschafter der Komplementär – Corporation, und üben sie zugleich noch deren Geschäftsführungsfunktion aus, ergibt sich daraus eine umfassende Leitungsbefugnis der Kommanditisten. Wichtig ist zu beachten, wenn der Geschäftsführer der Corporation auch gleichzeitig Kommanditist ist, dass er sich vom Insichgeschäft (§ 181 BGB) befreit. Dies sollte im KG Vertrag geregelt bzw. festgehalten werden.

2. Haftung

Hier kommen wir zu dem wohl interessantesten Vorteil der Corp. & Co KG. Denn der Komplementär (US Corporation) haftet nur mit ihrem Vermögen, welches durch die Einlage begrenzt ist. Da aber bei der Gründung der US Corporation keine Einlage gefordert wurde und die meisten Gründer auch keine Einlage tätigen, haftet letztendlich die Corporation mit 0€ oder 0$. Durch diese Konstellation hat man die unbeschränkte Haftung ausgeschaltet, es besteht eine faktische Haftungsbeschränkung des Komplementärs. Eine Durchgriffshaftung wie es in Deutschland gibt, gibt es in der USA nicht.

3. Buchhaltung

Da wir bei der Corp. & Co KG eine Mischform vorliegen haben, muss jeweils für beide Gesellschaften ein Jahresabschluss erstellt werden. Sofern die Corporation lediglich als voll haftender Gesellschafter fungiert und die Geschäfte der Corporation & Co KG führt, ohne hierfür eine Geschäftsführungsvergütung zu erhalten, so bedarf es weder in den USA noch in Deutschland der Abgabe entsprechender Steuererklärungen. Sie muss lediglich eine Jahresmeldung bei zuständigen US Department abgeben. Die KG macht ihre Buchhaltung wie gewohnt in Deutschland und hat auch noch einige anderen Vorteile, wie z.B. dass sie als Personengesellschaft eine vereinfachten Buchhaltung machen kann (im Gegensatz zu einer Kapitalgesellschaft) und kann Gewerbsteuerfreibeträge nutzen.

Vorteile im Überblick

  • Begrenzung der Haftung des Komplementärs durch die Corporation.
  • Keine Stammeinlage nötig (GmbH 25.000-35.000€)
  • geringe Kosten bei der Gründung
  • unkomplizierte und schnelle Gründung der Corporation
  • Anonymität: es ist nicht ersichtlich, wem die Corporation in den USA gehört. Die Shareholder werden im Register nicht genannt – nur der Geschäftsführer

Also, alles in allem eine überaus interessante Gesellschaftsform, die ihre Berechtigung im deutschsprachigen Raum unter Beweis stellen kann. Ob diese Form für Dein Business die richtige ist, kann ich natürlich an dieser Stelle nicht sagen. Aber vielleicht lässt Du das mal checken und kannst somit Deine Haftung deutlich reduzieren.

Geld im Ausland II – so machen es die Reichen und Großen

In dem ersten Artikel über “Geld im Ausland – so machen es die Reichen und Großen”, haben wir darüber gesprochen, warum wir eigentlich einen Blick ins Ausland machen sollten, wenn wir daran interessiert sind unser Kapital zu schützen, zinsbringend und steuerfrei anlegen oder mit unseren ganzen Einnahmen steuerfrei leben wollen.

Also ganz ehrlich, diese Frage kann wohl jeder von uns selbst beantworten. Wir gehen doch nur weg, wenn es uns hier nicht mehr gefällt!

Oder wenn wir uns zu sehr eingeengt fühlen oder unsere Freiheit dramatisch eingeschränkt wurde oder wenn wir sogar vielleicht meinen, dass wir zu viel Steuern zahlen, unser Kapital nicht ausreichend gegenüber dem Zugriff Dritter geschützt ist oder wir einfach festgestellt haben, dass wir für alles haftbar gemacht werden können – ohne rechtliche Grundlage!

Das passiert nun mal, wenn man in einem Staat lebt, der eine Daumenschraubenmentalität an den Tag legt und immer mehr Druck auf Menschen ausübt und versucht, diese als moderne Sklaven zu halten mit der Vorgaben:

Denken und Hinterfragen nicht gewünscht!

Denn wer denkt, fängt an zu hinterfragen und stellt langsam fest, dass da etwas nicht stimmt und sucht zuerst Gleichgesinnte und dann nach Lösungen.

Leute, ich kann euch beruhigen Du bist hier unter Deines Gleichen und wir haben auch coole Lösungen:)

Bist Du etwas ungeduldig, dann kannst Du gerne schon mal hier vorbeischauen und mit uns sprechen – ganz unverbindlich.

 unternehmer, selbständige, freiheit

Frage:
Wie breche ich den Willen eines Menschen, ohne das er es merkt?

Diese Frage ist spannend oder? Aber diese Frage haben sich schon die Mächtigen vor zig Jahrhunderten gestellt und natürlich eine Lösung geschaffen, nach der wir leben und nicht merken, dass wir keinen freien Willen mehr haben!

Antwort:
Durch einen komplizierten Prozess der Indoktrination! Durch eine System von Belohnung, Strafen und entsprechender Ideologie.

(bitte schlage nach, was Indoktrination bedeutet – Dir wird dann leicht übel werden und es abstreiten wollen)

Erich Fromm hat darüber in seinem Buch Haben oder Sein etwas umfangreicher geschrieben und andere Zeitgenossen zitiert, die kapiert haben wie der Hase läuft.

Okay, zurück zum Thema – wir sind etwas vom Pfad abgekommen.

Geld im Ausland – was sind die ersten Schritte?

Der wohl beste Schritte ist, dass Du Dich aus Deinem Hochsteuerland (Heimatland) abmeldest.

Aber davon abgesehen, ist wohl auch einer der ersten Schritte

  1. das geeignete Land zu finden, welches Dir die Vorteile verschafft, die Du willst (Steuern vermeiden, Kapital sichern, Haftung reduzieren). Hierzu musst Du recherchieren, Literatur besorgen und Dich auch beraten lassen von Menschen, die sich auskennen. (Bitte erspare Dir den Gang zu Deinem Steuerberater;))
  2. Die Wahl, wie Du in dem Land Deiner Wahl auftreten willst, ist ebenfalls entscheidend: als Firma, als Privatperson oder gar nicht. Die Multis machen das immer mit Strohmänner, Trusts oder auch Offshorefirmen. Nun denn, die Auswahl ist groß und legal. Ziehst auch noch in ein Steuerparadies, dann brauchst Du auch nichts von alledem, da Du eh nichts versteuern musst.

Vielleicht auch zum Verständnis ein paar Erklärungen zu den verschiedenen Firmenmodellen:

Eine Offshore Gesellschaft ist meistens in einer Steueroase und ermöglicht ein hohes Maß an Anonymität. Die Gründung geht sehr schnell, Steuern fallen meistens keine an. Jedoch solltest Du die neue Regelung der OECD CRS berücksichtigen. Siehe hier auch den Artikel Geld im Ausland Teil 1.

Eine Corporation oder Incorporation (CORP. oder INC.) ist eine amerikanische Aktiengesellschaft. Diese bietet Anonymität für Gesellschafter und hat einen hervorragenden Ruf in Deutschland, Österreich oder auch andere europäische Nationen. (Stichwort: Haager Abkommen von 1954) Also wenn Du vor hast, eine Mutter-Tochter-Konstellation aufzubauen (da Du ja vielleicht noch in D oder A lebst), dann könnte das eine sehr gute Alternative sein.

Ebenfalls eine amerikanische Version ist die Limited Liability Company (LLC). Das ist so etwas wie die deutsche GmbH.

Bei der LLC ist z.B. das Privatvermögen des Geschäftsführers und der Gesellschafter geschützt. Nicht wie bei der deutschen oder der österreichischen GmbH, wo uns die Durchgriffshaftung (HGB § 128 und in der Anwendung BGB § 823) auch noch den letzten Pfennig aus der Tasche zieht.

Willst Du es noch etwas anonymer und unterstellst eine LLC einem Trust, dann bedeutet das Schachmatt für einen Schnüffelstaat.

Dann haben wir noch einen Trust. Ist dieser auch noch offshore, dann ist dieses Vehicle auch noch komplett immun gegen Gerichtsurteile aus dem Heimatland. In Trusts kann man sehr gut Vermögen parken.

Auch sollten wir kurz die Stiftung erwähnen. Eine Stiftung hat keine Eigentümer. Allerdings ist die Verwendung der Stiftung recht streng geregelt, sie zahlt fast keine Steuern, Erbschaftssteuer und Grundsteuer kann man sehr gut vermeiden und wenn eine Stiftung ein Unternehmen besitzt, dann sind wiederum Steuervorteile zu nutzen.

Alles in allem ist eine Firma zu gründen das eine, aber eine Firma ohne Konto, ist halt nix wert. Hierzu benötigst Du natürlich ein Geschäftskonto. Du musst dann darauf achten, in welchem Land das Konto sein soll. (Stichwort: OECD CRS Abkommen, auch so was wie Überweisungsklausel ist zu berücksichtigen)

Ich kann Dir nur empfehlen, dass Du Dir einen Berater suchst, der Dir dabei hilft die richtige Strategie für Dich und Dein Unternehmen zu finden – es lohnt sich.

Und da kommen wir ins Spiel;)

Wir sind richtig gut organisiert und das weltweit! Wir kennen uns aus, wissen auf was Du achten musst und sind up to date. Wir betreuen und begleiten Unternehmer bei der Wahl der richtigen Strategie und sind unterstützend für ihn da.

Also schreib uns gleich mal an und frage nach.
Ach ja, wir haben auch gerade eine 50% Rabatt Aktion – gleich mal nachschauen.

Ich denke, vorerst reicht es für heute – genug Infos zum verdauen.

Bis zum nächsten mal.

Geld im Ausland – so machen es die Reichen und Großen

Du kannst Dich vielleicht auch noch zurück erinnern, als 2005 die EU-Zinsrichtlinien in Kraft getreten sind. (European Savings Tax Direktive, ESD) Es geht halt darum, dass jeder EU-Bürger, der auch nur einen Cent im Ausland (im europäischen Ausland) investiert oder versucht hat sein Kapital zu verstecken, besteuert wird. Diese Regelung gilt in allen Mitgliedsstaaten unter anderem auch in San Marino, Andorra, Lichtenstein, Schweiz und die britischen Kanalinseln.
Allerdings gilt diese Regelung nur für Bürger, die ihren Wohnsitz natürlich innerhalb der EU haben. Hast Du Dich bereits aus Deutschland abgemeldet, dann kannst Du den EU-Zinsrichtlinien beruhigt den Rücken kehren. Hier zu liest Du vielleicht nochmal den Beitrag “Endlich keine Steuern zahlen – Abmeldung aus Deutschland”.

Darüber hinaus leitet auch noch die kontoführende Auslandsbank Daten von dem Anleger (Wohnsitz und Identität) an das Heimatland weiter. Somit ist jedem klar, dass es bei dieser Anlage um Dich geht. Verstecken geht also nicht.
Gehst Du allerdings hin und schaust über den Tellerrand Europas hinweg, dann entsteht die Problematik der Kontrollmeldung einer kontoführenden Auslandsbank fast nicht. Hierfür gibt es jede Menge Staaten bzw. Banken in gewissen Staaten, die keine Mitteilung Deiner Daten an das Heimatland vornehmen.

Aber aufgepasst!

Seit 2016 haben wir wieder eine neue Regulierung, genau genommen seit Januar 2016 ist diese in Kraft getreten. Es handelt sich um das CRS (Common Reporting Standard). Die OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) hat dies ins Leben gerufen, um letztendlich den Offshore Ländern endlich den Garaus zu machen.

Das ausgesprochene Ziel der OECD ist es, Steuerparadiese auf dieser Welt ein für alle mal abzuschaffen.

Also wenn dies wirklich gelingen soll, dann wird es mit unter Jahre dauern, dies in die Tat umzusetzen. Auch die motivierende Aussage von dem OECD Generalsekretär Angel Gurria: “Es wird auf dieser Welt keine Ort mehr geben, wo man Geld verstecken kann”, sehen wir doch eher als Wunschdenken an.

Man muss aber dafür halten, dass die OECD schon einige Erfolge zu verbuchen hat, nämlich, konnten Sie weit über 100 Staaten dazu zwingen diese Vereinbarung zu unterschreiben. Allerdings gibt es noch jede Menge Staaten, die das (noch) nicht gemacht haben.

Das Spielfeld der Reichen und Großen

Wer sich mit Sicherheit von diesen neuen Einschränkungen nicht beeindrucken lässt, sind die Reichen und Großen. Warum auch! Reich und Groß bedeutet Macht und Leverage. (Leverage bedeutet Hebelwirkung) D.h. wenn ich Geld und somit auch Macht habe, kann ich Dinge mit einer gewissen Hebelwirkung erzwingen. Erzwingen ist jetzt irgendwie ein böses Wort, würde auch in der Praxis so nie verwendet werden, aber ich wollte es etwas vereinfachen und klarer zum Ausdruck bringen. Ein andere Erklärung für erzwingen wäre noch “Jeder hat seine Preis”.

Unternehmer und Selbständige sollten sich noch darüber informieren, wie sie ihre Steuern reduzieren, die Haftung minimieren und ihr Kapital sichern. Kostenfrei und unverbindlich.

Also die Reichen und Großen werden immer alles daran setzen, dass sie keine Steuern in ihren Heimatländern zahlen müssen. Und dafür stehen immer noch jede Menge Länder zur Verfügung, die es den Reichen gerecht machen ohne irgendwelche Meldungen machen zu müssen.

Laut einer Analyse von der Tax Justice Network sind die folgenden Steueroasen die beliebtesten:

  1. Schweiz
  2. Luxemburg
  3. Hinging
  4. Cayman Islands
  5. Singapur
  6. USA
  7. Libanon
  8. Deutschland (für Ausländer)
  9. Jersey (britische Kanalinsel)
  10. Japan
  11. Panama
  12. Malysia
  13. Bahrain
  14. Bermudas
  15. Guernsey

Folgende Staaten können aber laut der Tax Justice Network auch durchaus als Steuerparadiese aufgeführt werden:

Andorra, Anguilla, Bahamas, Barbados, Belize, British Virgin Islands, Bulgarien, Cook Islands, Delaware, Dubai, Fidschi-Inseln, Gibraltar, Irland, Isle of Man, Labuan, Liberia, Liechtenstein, Madeira, Malta, Mauritius, Monaco, Niederlande, Niederländische Antillen, Ras Al Khaimah, Russland, Samoa, Seychellen, Vanuatu, Zypern.

Interessant oder? So manche Länder hätte man da nicht vermutet. Und selbst auf dieser Liste fehlen immer noch Länder wo man sein Geld oder sein Vermögen hervorragend “verstecken” kann. Wobei “verstecken” nur die Bürger betrifft, die in den Hochsteuerländer leben oder auch dort ihr Firma haben.

Deshalb kann man nur jedem Bürger motivierend auf die Schultern klopfen, der den Hochsteuerländer den Rücken kehrt und somit sein Kapital aus dem System der Gierigen und Nimmersatten entzieht. Das ist übrigens einer der wenigen Aktionen, die ein System zu Fall bringen könnte.
Allerdings muss man dazu sagen, dass auch in diesem Punkt die USA wieder mal Vorreiter ist und macht es seinen Bürgern überaus schwer, wenn sie “abhauen” wollen, um vielleicht Schulden aus dem Weg zu gehen oder gar ihr Kapital aus dem Land zu schaffen. (Verfolgung im Ausland, Passentzug, Haft usw.)
Auch ist es so, dass US Bürger sowieso immer als Weltbürger angesehen werden und in der USA versteuern müssen – egal wo sie auf der Welt Einkünfte erzielen.

Wobei die USA ja DAS Steuerparadiese ist. Eigentlich kann man sagen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Erfinder der Steueroasen sind – aber nur für Ausländer! Sie zeigen gerne mit dem Finger auf andere Steueroasen, verhängen Sanktionen sind Befürworter von CRS aber beteiligen sich selber nicht daran! Spannend!

So sind halt die Amerikaner und nur so am Rande:
Wenn man aber vielleicht mit der Zeit so ein Gefühl bekommt und leichten Hass auf die Amerikaner verspürt, da er ja auch gerne Kriege anzettelt, Weltpolizei spielt und immer mit dem Finger auf andere zeigt, muss man doch ganz klar unterscheiden zwischen der Politik und all seinen Organen (den Politikern, allen voran Obama, dem Militär, Spezialeinheiten usw.) und dem amerikanischen Volk. Das amerikanische Volk hat die gleichen Vorbehalte gegen ihre miserabel Regierung wie wir das gegen die Amis oder auch gegen unsere Regierung haben.

Also bevor andere Hochsteuerländer wie z.B. Deutschland oder Österreich ihrem megagroßem Bruder USA wieder mal alles nachmachen wollen, sollte man bereits seinen Koffer gepackt und wohlmöglichst das Oneway Ticket gebucht haben – alles andere müsste man fast mit “Pecht gehabt” abtun.

Bedenkt immer: Ihr seit Erdbewohner und so manch schickes Ländchen hat so seine Reize und bietet euch einen Lebensstandard und auch ein steuerreduziertes oder im besten Fall ein steuerbefreites Einkommen. Für viele Menschen bedeutet das 100% mehr Einnahmen, ohne das sie nur eine Stunde mehr arbeiten müssten!

Wenn Du vielleicht Unternehmer bist oder betreibst ein Gewerbe und gerne individuell für Dein Business eine Strategie benötigst, dann solltest Du mal hier nachschauen und unsere Aktion in Anspruch nehmen.

Im nächsten Bericht:

Die ersten Schritte:
die Wahl der geeigneten Steueroase
die Wahl der richtigen Identität
Firmenmodelle (LLC, Offshore Gesellschaft, Offshore Trust, Private Stiftung, Stiftungs Ltd. usw.)

Steuer sparen (Steuertipps); Vermögen sichern; Haftung reduzieren

Wenn wir uns die letzten Jahre mal anschauen, dann können wir ohne weiteres behaupten, dass es sich für den Unternehmer oder Selbständigen, selbst auch für den Angestellten das Leben in dem Staat, sich nicht wirklich verbessert hat. (es ist schon klar, dass wir keinen Krieg haben – noch nicht, nicht hungern müssen und ein Dach über dem Kopf haben)
Auch muss man sagen, dass es auch nicht immer besser werden muss – aber zu mindestens sollte es nicht schlechter werden. Bei dem Angestellten ist das halt so eine Sache; er hat sich sowieso entschieden sich sagen zu lassen, was er zu tun und zu lassen hat – zu mindestens auf der Arbeit. Um ihn geht es aber nicht.

Wir sprechen von dem Unternehmer und Selbständigen, der sich irgendwann entschieden hat, sein eigenes Ding zu machen. Er wollte sich nicht sagen lassen wann er arbeiten gehen muss, aufhören darf oder wann er in Urlaub fahren kann.

Er hat die Freiheit gewählt mit all seine Risiken! Und das ist auch gut so!

Allerdings muss man nüchtern feststellen, dass das Unternehmerleben, wie das auch eines Selbständigen, irgendwie eine Mogelpackung geworden ist. Haben wir wirklich mehr Freiheiten? Mehr Zeit? Mehr Spaß? Mehr Geld?
Früher war Freiheit, die Dinge zu tun, die nicht verboten waren. Heute wird uns per Gesetz aufdiktiert was Sache ist. Und das Ganze wird von Jahr zu Jahr immer arger.
Ihr müsst mal Politiker, wenn Sie zum Wahlkampf antreten beobachten, was die alles zum positiven verändern wollen. Wenn dann alles vorbei und die 1. und vielleicht auch die 2. Legislaturperiode  überstanden ist, stehen wir (das Volk) ziemlich blöd da und müssen wieder mehr Steuern auf alles mögliche zahlen und sind auch noch am Ende für alles haftbar zu machen.

Allerdings muss man mit dem Finger auch auf uns zeigen! Wir lassen das Ganze zu!

Ihr habe das bestimmt schon einmal gehört:

Wenn Du ein Problem erkannt hast und nichts dagegen unternimmst es zu lösen, bist Du vielleicht selber Teil des Problems.

Nur jammern reicht halt nicht und als Unternehmer sollten wir im Blut haben etwas zu unternehmen. In die Röhre schauen, Bücher lesen, Zeitungen studieren, in mit dem Nachbarn fachsimpeln, reicht halt nicht.

HANDELN ist angesagt!

Es gib mittlerweile immer mehr Unternehmer und Selbständige die über den Tellerrand Deutschland hinweg schauen und sich ein unternehmerfreundlicheres Land aussuchen. Herzlichen Glückwunsch, kann man dazu nur sagen. Das sind MACHER!

Und NEIN, es ist überhaupt nichts unmoralisches dabei, sein Heimatland zu verlassen! Lasst euch von Anderen, insbesondere von Politiker nichts einreden. Steht zu dem was ihr macht und handelt menschlich – das ist viel wichtiger.

Nun, als Unternehmer und Selbständiger musst Du wachsen und lernen, damit Du ein MACHER wirst. Unternehmer sein reicht in der heutigen Zeit nicht mehr aus – werde ein MACHER.

Wir machen es Dir auch sehr leicht:
Wenn Du auch Steuern sparen willst, Dein Kaptal sichern und Deine Haftung reduzieren möchtest, dann solltest Du uns kontaktieren und Dich informieren – und das Ganze auch noch kostenfrei und unverbindlich. Schau mal hier.