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Der gläserne Kunde! Das Bankgeheimnis ist dank CRS tot!

Nun, wie vielleicht der Eine oder Andere bereits mitbekommen hat, gibt es im internationalen, wirtschaftlichen Treiben seit einiger Zeit ein paar Änderungen. Beziehen tue ich mich hierbei auf die seit Anfang 2016 eingetretene neue Regelung CRS (Common Reporting Standard), die von der OECD von mehr als 100 Ländern unterzeichnet wurde.
Vielleicht zuerst einmal ein paar Begriffserklärungen, da wir auch immer wieder Fragen gestellt bekommen, was diese drei oder vier Buchstaben Organisationen denn heißen und bedeuten.

OECD

Die “Organisation for Economic Co-operation and Development” ist eine 1961 gegründete Organisation, deren 35 Mitgliedsstaaten über ein Budget von 363 Millionen EURO verfügen können. Residieren tun diese in Paris und werden von dem Secretary General Angel Guerria angeführt.

Unter der Leitung der OECD wurde im Herbst 2014 der sogenannte “Common Reporting Standard” (CRS oder in deutsch Automatischer Informationsaustausch) von mehr als 100 Ländern abgesegnet. Das bedeutet, dass Banken (die in den Ländern sitzen, die das CRS mit unterschrieben haben) Konteninformationen an das Finanzamt des Kontoinhabers senden.

Der Vollständigkeitshalber wollen wir hier noch ein weiteres Abkommen erwähnen:

BEPS

“Base Erosion and Profit Shifting”, was im Herbst 2015, also genau ein Jahr später, von den G20 Länder um 15 Maßnahmen erweitert wurde, die die Besteuerung internationaler Unternehmen entscheidend neu regeln soll.

Der gläserne Kunde

Was die dahintersteckenden Politikern und Bürokraten mit diesen Abkommen erzielen wollen, ist das jeder Bürger an die Kandare genommen werden soll und sich dabei noch nackisch macht, d.h. Hose runter und zeigen was Du hast.

Der Statt will wissen was Du machst, wo Du es machst und wann Du es machst. Und natürlich auch was Du hast und wo Du es evt. verstecken willst.

Der OECD, allen voran Angel Guerria will verhindern, so wie Mr. Guerria mal sagte: “Es wird kein Fleckchen auf der Erde geben, wo jemand Geld verstecken kann”. Allerdings ist das sehr theoretisch und etwas Wunschdenken.

Es gibt auch hier die Theorie und dann die Praxis!

Für viele Offshore-Agenturen allerdings, wird es mit Sicherheit schwierig werden nur auf das Pferd Offshore zu setzen. Diese werde bestimmt mehr Probleme haben, als der vermögende Bürger oder die Firma, die im Ausland ihren Sitz hat, sofern diese richtige beraten wurde.

Also um ganz ehrlich zu sein, ist die Einführung des CRS für den Unternehmer -Airbag®  eine positive Angelegenheit, da wir nun richtig zu tun bekommen.

 

Steuerhinterzieher haben es noch schwerer

Also was den CRS anbelangt, kann man sagen, dass Leute die vorher schon Steuern hinterzogen haben, es nun noch schwieriger haben werden dies zu tun. Steuerhinterziehung macht nun mal keinen Sinn, zumal es legale Möglichkeiten gibt, Steuern zu vermeiden.

„Kein Steuerpflichtiger ist verpflichtet, den Sachverhalt so zu gestalten, dass ein Steueranspruch entsteht. Vielmehr steht es ihm frei, die Steuer zu vermeiden und eine Gestaltung zu wählen, die eine geringere Steuerbelastung nach sich zieht. Eine sog. Steuervermeidung bleibt folgenlos.“

(Aus dem Beschluss des Bundesfinanzhofes vom 20.05.1997, VIII B 108/96, HFR 1997, 750, 751)

Aber uns geht es nicht um illegale Machenschaften, sondern darum, was den rechtschaffenen Bürger betrifft, der einfach sein Geld im Ausland parken will um es vor seinem Heimatland zu schützen, da ihm das Schnüffelgetue seines Heimatstaates nervt. Der Bürger, der Offshore-Banking betreibt um sich vor den nichtgerechtfertigten Zugriffen seines Staates wehren möchte – diesem Bürger wird es jetzt schwieriger gemacht und vor allem er gerät unter einen Generalverdacht durch CRS.

Gott sei dank können die Mandanten des Unternehmer -Airbags®, und die, die es noch werden, von dem Offshore-Banking bzw. von den Vorteilen eines Offshorekontos, so wie wir es anbieten, profitieren.

 

Die Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird

Also das CRS hört sich vielleicht auf den ersten Blick sehr dramatisch und schlimm an, aber ist kein Grund Panik zu schieben und kopflos umher zu springen.

Zum einen gibt es auch jede Menge legale Schlupflöcher und es gibt auch noch immer Staaten, die dieses Abkommen der OECD nicht unterschrieben haben. Allen voran, wohl das größte Steuerparadies auf Erden: die USA! (dazu in einem anderen Bericht mehr)

Ebenso wenn Du in einem Land wohnst bzw. in ein Land umziehst, welches kein Außensteuergesetz (CFC = Controller Foreign Corporation) hat, wie z.B. Kroatien, Zypern, Bulgarien, Schweiz, Irland usw. (lese den Bericht „Offshore oder Onshore? Was ist die richtige Strategie?“) dann betrifft Dich diese CRS-Regelung überhaupt nicht.

Auch fällst Du durch das Raster des CRS und wirst nicht berücksichtigt, wenn Du weniger als 25% Gesellschaftsanteile an einer ausländischen Firma hast.

Alles in allem kannst Du mit der richtigen Strategie den CRS sauber und legal umgehen oder es betrifft Dich einfach nicht.

Welche Staaten haben den CRS unterschrieben?

Da wollen wir einfach auf die Webseite der OECD verlinken. Dort findest Du eine Auflistung der Staaten die dabei sind und ab wann diese Regelung greift.

Es sind über 100 Staaten, die bereits sich dem CRS unterworfen haben, allerdings gibt es noch weit über 150 Staaten auf dieser Erde, die davon nicht betroffen sind. Also jede Menge Möglichkeiten sein Geld offshore oder onshore außerhalb seines Heimatlandes zu halten. Und wenn Du dann auch noch brave Deine Steuern zahlst, dann ist alles im grünen Bereich, sofern Du in einem Land wohnst, wo Steuern fällig werden.

Wie der CRS in der Theorie und in der Praxis funktioniert und welche Daten gemeldet werden, erfahrt Ihr in einem anderen Bericht.

2 Antworten

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  1. […] Jetzt kommt meistens der Einwand, dass Zeitungen doch im Rahmen der Pressefreiheit ein Aussageverweigerungsrecht haben! Das stimmt schon, erstreckt sich aber nicht auf den Anzeigenteil! Und wie wir mittlerweile wissen und ich auch öfters darüber berichtet habe, kommt erschwerend hinzu, die neue Regelung der OECD CRS. […]

  2. […] nicht nur Spanien meldet, sondern mittlerweile über 100 Länder, laut dem neuen CRS Abkommen der OECD und das nicht erste wenn Du ein Haus kaufst oder baust, sondern, wenn Du nur ein Konto eröffnest […]

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