Steuer sparen (Steuertipps); Vermögen sichern; Haftung reduzieren

Wenn wir uns die letzten Jahre mal anschauen, dann können wir ohne weiteres behaupten, dass es sich für den Unternehmer oder Selbständigen, selbst auch für den Angestellten das Leben in dem Staat, sich nicht wirklich verbessert hat. (es ist schon klar, dass wir keinen Krieg haben – noch nicht, nicht hungern müssen und ein Dach über dem Kopf haben)
Auch muss man sagen, dass es auch nicht immer besser werden muss – aber zu mindestens sollte es nicht schlechter werden. Bei dem Angestellten ist das halt so eine Sache; er hat sich sowieso entschieden sich sagen zu lassen, was er zu tun und zu lassen hat – zu mindestens auf der Arbeit. Um ihn geht es aber nicht.

Wir sprechen von dem Unternehmer und Selbständigen, der sich irgendwann entschieden hat, sein eigenes Ding zu machen. Er wollte sich nicht sagen lassen wann er arbeiten gehen muss, aufhören darf oder wann er in Urlaub fahren kann.

Er hat die Freiheit gewählt mit all seine Risiken! Und das ist auch gut so!

Allerdings muss man nüchtern feststellen, dass das Unternehmerleben, wie das auch eines Selbständigen, irgendwie eine Mogelpackung geworden ist. Haben wir wirklich mehr Freiheiten? Mehr Zeit? Mehr Spaß? Mehr Geld?
Früher war Freiheit, die Dinge zu tun, die nicht verboten waren. Heute wird uns per Gesetz aufdiktiert was Sache ist. Und das Ganze wird von Jahr zu Jahr immer arger.
Ihr müsst mal Politiker, wenn Sie zum Wahlkampf antreten beobachten, was die alles zum positiven verändern wollen. Wenn dann alles vorbei und die 1. und vielleicht auch die 2. Legislaturperiode  überstanden ist, stehen wir (das Volk) ziemlich blöd da und müssen wieder mehr Steuern auf alles mögliche zahlen und sind auch noch am Ende für alles haftbar zu machen.

Allerdings muss man mit dem Finger auch auf uns zeigen! Wir lassen das Ganze zu!

Ihr habe das bestimmt schon einmal gehört:

Wenn Du ein Problem erkannt hast und nichts dagegen unternimmst es zu lösen, bist Du vielleicht selber Teil des Problems.

Nur jammern reicht halt nicht und als Unternehmer sollten wir im Blut haben etwas zu unternehmen. In die Röhre schauen, Bücher lesen, Zeitungen studieren, in mit dem Nachbarn fachsimpeln, reicht halt nicht.

HANDELN ist angesagt!

Es gib mittlerweile immer mehr Unternehmer und Selbständige die über den Tellerrand Deutschland hinweg schauen und sich ein unternehmerfreundlicheres Land aussuchen. Herzlichen Glückwunsch, kann man dazu nur sagen. Das sind MACHER!

Und NEIN, es ist überhaupt nichts unmoralisches dabei, sein Heimatland zu verlassen! Lasst euch von Anderen, insbesondere von Politiker nichts einreden. Steht zu dem was ihr macht und handelt menschlich – das ist viel wichtiger.

Nun, als Unternehmer und Selbständiger musst Du wachsen und lernen, damit Du ein MACHER wirst. Unternehmer sein reicht in der heutigen Zeit nicht mehr aus – werde ein MACHER.

Wir machen es Dir auch sehr leicht:
Wenn Du auch Steuern sparen willst, Dein Kaptal sichern und Deine Haftung reduzieren möchtest, dann solltest Du uns kontaktieren und Dich informieren – und das Ganze auch noch kostenfrei und unverbindlich. Schau mal hier.

Aufhebung der Durchgriffshaftung für Geschäftsführer und Gesellschafter

Liegt eine Durchgriffshaftung vor, haften die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft unbeschränkt und gesamtschuldnerisch mit ihrem Vermögen. Die Haftungsbeschränkung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) wird durch die Durchgriffshaftung defacto aufgehoben.

Was ist eigentlich die Durchgriffshaftung?

Immer wieder haben Gläubiger die Herausforderung bei einem Zahlungsausfalles oder Insolvenz einer GmbH, dass sie ihre Forderungen nur in den seltensten Fälle befriedigt bekommen. Dies ist aber ein Problem was es seit dem Bestehen der Rechtsform GmbH schon gibt.

Das Ziel einer Durchgriffshaftung ist, den Verursacher in die Pflicht zu nehmen. Es findet in den meisten Fällen §823 BGB seine Anwendung.

Der GmbH Geschäftsführer haftet generell für:

  • Bürgschaften
  • Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt (während seiner Amtszeit)
  • Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträger

Handelt der Geschäftsführer gesetzwidrig, wie z.B. bei:

  • Insolvenzverschleppung
  • Betrug
  • Gläubigerbegünstigung
  • Bankrott

wird der Geschäftsführer ebenfalls haftbar gemacht.

Wie kann ich die Haftung als Geschäftsführer oder Selbständiger umgehen?

Die Reduzierung der Haftung als Geschäftsführer einer GmbH oder als Selbständiger sollte einer der Hauptanliegen von Unternehmer sein. Warum?

Nun wir erleben immer wieder das Unternehmer oder Selbständige jahrelang hart gearbeitet haben, sich ein schönes, materielles Statusleben aufgebaut haben  und dann passiert was ganz blödes: Scheidung, Markt bricht ein, eine Klage verloren, Kunden zahlen nicht usw.

Da der Unternehmer die ganzen Jahr keine Zeit hatte und auch die Notwendigkeit nicht sah einen Uunternehmerairbag zu installieren, fällt jetzt sein Unternehmen wie auch seine privaten Vermögenswerte sehr wahrscheinlich in andere Hände, selbst wenn er auch eine GmbH hat. (Insolvenz, Teilinsolvenz, Kreditkündigungen etc.)

Eine Haftungsbegrenzung für den Unternehmer hin zu bekommen ist nicht ganz so einfach, aber möglich. Es kommt etwas darauf an, welche Konstellation beim Unternehmer vorliegen.

Als Selbständiger stehen Sie quasi quer zum Wind, d.h. Sie sind in allen Belangen angreifbar. Sie haften mit Ihrem gesamten Vermögen. (Privatvermögen und Geschäftsvermögen) Sie sollten also so schnell als möglich die Rechtsform ändern – allerdings sollten Sie nicht vom Regen in die Traufe wechseln, sondern eine Lösung anstreben die nachhaltig und Gesetzes konform ist. Als erstes denkt man dann an eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Allerdings das mit der beschränkten Haftung ist so eine Sache, wie Sie oben bereits gelesen haben.

Ihnen bleibt dann nur noch den Blick über den Tellerrand Deutschland. Sie sind Erdbewohner und Sie haben das Recht sich eine Gesellschaftsform auf der Erde auszusuchen, die Ihnen die Vorteile bringt, die Sie benötigen: umfassende Haftungsbegrenzung, kein Stammkapital erforderlich, Handlungsfähigkeit, erbrechtliche Vorteile nutzen usw.

Das gleiche gilt für den GmbH-Geschäftsführer: Sie haben nur die Möglichkeit Ihr Geschäft auf neue, haftungsbegrenzte Füße zu stellen. Das ist kompliziert? Wenn man sich nicht auskennt, dann mit Sicherheit.

Ratgeber Insolvenz bei Unternehmen

Wann ist ein Unternehmen insolvent?

Es kommt darauf an welche Rechtsform Ihr Unternehmen hat. Dies ist geregelt in der InsO (Insolvenzordnung)

Bei Zahlungsunfähigkeit, d.h. Rechnungen von Lieferanten oder Löhne werden nicht mehr fristgerecht bezahlt, besteht schon eine Zahlungsunfähigkeit, sofern die Zahlungsstockung bis zu 3 Wochen dauert. Drohende Zahlungsunfähigkeit ist absehbar, wenn Sie und Ihr Unternehmen sich nicht mehr in der Lage befinden, Ihre Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Bei Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH) besteht eine Überschuldung, wenn das Vermögen (Aktivseite der Bilanz) die Verbindlichkeiten (Passivseite der Bilanz) nicht mehr deckt.

Wie lange kann ich warten, bevor ich einen Insolvenzantrag meiner GmbH stellen muss?

Gar nicht. Bei Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung sind Sie als Geschäftsführer einer GmbH sofort verpflichtet den Antrag auf Insolvenz zu stellen. Können Sie allerdings nachweisen, dass Sie eine Sanierung geplant haben, können Sie den Antrag bis zu 3 Wochen hinauszögern.

Überschreiten Sie diese Frist, droht Ihnen Schadensersatzklage und die Durchgriffshaftung greift bei Ihnen auf Ihr privates Vermögen durch. Ein Durchgriffshaftung kann vermieden werden, wenn Sie rechtzeitig einen Airbag für Ihr Unternehmen installiert haben.

Wie merke ich eine kommende Insolvenz?

Schlechte Bonitätsauskünfte, Zahlungsverpflichtungen können nicht regelmäßig bedient werden, zu geringe Auslastung von Personal, ständige Erhöhung des Kreditlimits, Umsatzeinbruch usw.

Kann eine Insolvenz strafrechtliche Probleme für mich haben?

Ja das kann es! Z.B. Durchgriffshaftung gegen den Geschäftsführer, Abgabe der eidesstattlichen Versicherung, Schufaeintrag, Schuldnerverzeichnis, Berufsverbot (§ 70 ff Strafgesetzbuch), generelles Verbot der Selbständigkeit, Gewerbeverbot, Untersagung der Anstellung von Angestellten, Staatsanwaltschafliches Ermittlungsverfahren (Verdacht auf Betrug und Insolvenzverschleppung), Postsperre im Insolvenzverfahren

Alles in Allem sieht das nicht gut aus und wenn man die eventuell anstehenden Probleme liest ist man nicht wirklich motiviert. Es spielt auch keine Rolle ob Sie das selbst verschuldet haben oder nicht.

Als Geschäftsführer einer GmbH oder als Selbständiger haben Sie in Deutschland nichts zu lachen – deshalb kommen Sie an einem Airbag für Unternehmer nicht vorbei, wenn Sie wieder motiviert und gelassen an Ihren Schreibtisch gehen wollen.

Unternehmer vor Totalverlust gerettet

Nürnberg, 11.02.2014 Ein Unternehmer schrieb uns Anfang 2013 über unsere Webseite an, ob wir ihm bei seinem Problem helfen könnten. 

Sein Problem bestand darin, dass seine Hausbank ihm das Darlehen für sein privates Haus gekündigt hatte auf Grund kurzfristiger, verspäteter Zahlung der monatlichen Raten. Ebenfalls kündigte die Bank ihm ALLE Kredite, da die Bank auch die Finanzierung für sein Unternehmen stellte. 

Somit nimmt solch ein Geschehen seinen Lauf: Die gesamten Hypotheken werden von der Bank fällig gestellt, der Unternehmer wird aufgefordert die Gesamtsumme zu begleichen, was er nicht kann und das Objekt wie auch die Firmenwerte kommen in Zwangsverwertungsabteilung der Bank: die Zwangsversteigerung wird eingeleitet.

Da der Unternehmer (wie viel deutsche Unternehmer/Selbständige) sein Haus, seine Firma, seine privaten Werte, seine Firmenwerte alle auf seinem Namen laufen haben und er und seine Frau bei allen Darlehens privat unterschrieben haben (wie bei vielen deutschen Unternehmerfamilien), stehen Tür und Tor offen für eine Bank die sich dann nach Lust und Laune an den Werten bedienen können und werden. 

Da der Unternehmer sich bei uns rechtzeitig meldete und wir seine anstehenden Probleme frühzeitig anpacken konnten, gab es trotz der verzwickten Lage Licht im Tunnel.

Das Entscheidende in solchen oder ähnlichen Fällen ist die ZEIT. Haben wir Zeit können wir solche Probleme zu 98% lösen.

Was dem obengenannten Unternehmer fehlte und wobei wir ihm behilflich waren, war einen sehr guten Freund zu finden. Ein Freund der für ihn alles macht, wie z.B. seine Einnahmen/Umsätze und Vermögenswerte vor dem Zugriff Dritter schützt. Dieser Freund ist übersetzt eine juristische Person, also eine neue eigene Firma.

Wir gründeten also für unseren Mandanten eine juristische Person. (Aktiengesellschaft) Mit dieser juristischen Person ist es in Deutschland mit Hilfe des BGB möglich seine Vermögenswerte so zu schützen, dass niemand mehr an diese herankommt – was das gute Recht eines jeden Unternehmers ist. Damit das auch funktioniert benötigt man Zeit und sollte die nötigen juristischen Schritte kennen die dafür erforderlich sind. Mit einer kurzfristigen Hau-Ruck-Aktion wird das nicht funktionieren.

Was das private Haus des Unternehmers betrifft so ist es so, dass unsere Strategie nicht darin besteht eine Zwangsversteigerung aufzuhalten, sondern diese zu Gunsten des Schuldners zu nutzen. Somit konnten wir dem Unternehmer die nötigen Informationen zur Verfügung stellen, so dass er sich wiederum auf das BGB stützen und den dafür vorgesehenen Schutzparagraphen für sich in Anspruch nehmen konnte. 

Alles in Allen dauerte diese „Rettungsmaßnahmen“ ca. 11 Monate mit dem Ergebnis, dass der Unternehmer in Zukunft nie mehr in eine solche Situation kommt, da sein „neues“ Unternehmen (juristische Person) für ihn und seine Familie als Airbag dient und alle seine Vermögenswerte schützt.