Als Unternehmer keine Steuern zahlen?

Online Geld verdienen und keine Steuern zahlen?

Generell ist es so, dass es niemanden gibt, der gerne viel Steuern zahlen möchte. Steuern zahlen ist per se okay, aber die Höhe ist mit Sicherheit das k.o. Kriterium. Wir alle könnten bestimmt mit einer Flat-Tax (gleichbleibenden Steuerlast egal wieviel verdient wird, wie z.B. in Bulgarien von 10%), wie es in vielen unserer Nachbarländer angeboten, leben.
Allerdings eine Daumenschraubenmentalität in Sachen Steuern zahlen, fast unüberwindbare Bürokratie, Einschränkung der Freiheit oder auch immer mehr Arbeit die Dich erdrückt, wie es in Deutschland oder auch Österreich ist, macht wirklich keinen Sinn und raubt unsere Motivation und letztendlich unsere Lebensfreude.

Zur Zeit kehren etwas 150.000 Deutsche pro Jahr ihrem Heimatland den Rücken, Österreich wird um ca. 25.000 pro Jahr kleiner – der Zuwachs an Asylanten nicht einkalkuliert.

Wenn Du also genug hast von…weiter lesen.

Immobilien: Warum kaufen, wenn man auch mieten kann!

Mit dieser Aussage hat Kevin O’Leary im Interview in dem Sender BNN eine klare Aussage getroffen, die man nur unterstreichen kann!

Die landläufige Meinung bei Immobilie ist doch:
kauf Dir so schnell als möglich eine Immobilie, dann weisst Du was Du hast – denn später ist das Deine Rente. Nun, wie das mit diesen landläufigen Meinungen so ist, stimmen diese nicht immer und man hat die Rechnung ohne das gewisse Etwas gemacht.

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Aufhebung der Durchgriffshaftung für Geschäftsführer und Gesellschafter

Liegt eine Durchgriffshaftung vor, haften die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft unbeschränkt und gesamtschuldnerisch mit ihrem Vermögen. Die Haftungsbeschränkung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) wird durch die Durchgriffshaftung defacto aufgehoben.

Was ist eigentlich die Durchgriffshaftung?

Immer wieder haben Gläubiger die Herausforderung bei einem Zahlungsausfalles oder Insolvenz einer GmbH, dass sie ihre Forderungen nur in den seltensten Fälle befriedigt bekommen. Dies ist aber ein Problem was es seit dem Bestehen der Rechtsform GmbH schon gibt.

Das Ziel einer Durchgriffshaftung ist, den Verursacher in die Pflicht zu nehmen. Es findet in den meisten Fällen §823 BGB seine Anwendung.

Der GmbH Geschäftsführer haftet generell für:

  • Bürgschaften
  • Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt (während seiner Amtszeit)
  • Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträger

Handelt der Geschäftsführer gesetzwidrig, wie z.B. bei:

  • Insolvenzverschleppung
  • Betrug
  • Gläubigerbegünstigung
  • Bankrott

wird der Geschäftsführer ebenfalls haftbar gemacht.

Wie kann ich die Haftung als Geschäftsführer oder Selbständiger umgehen?

Die Reduzierung der Haftung als Geschäftsführer einer GmbH oder als Selbständiger sollte einer der Hauptanliegen von Unternehmer sein. Warum?

Nun wir erleben immer wieder das Unternehmer oder Selbständige jahrelang hart gearbeitet haben, sich ein schönes, materielles Statusleben aufgebaut haben  und dann passiert was ganz blödes: Scheidung, Markt bricht ein, eine Klage verloren, Kunden zahlen nicht usw.

Da der Unternehmer die ganzen Jahr keine Zeit hatte und auch die Notwendigkeit nicht sah einen Uunternehmerairbag zu installieren, fällt jetzt sein Unternehmen wie auch seine privaten Vermögenswerte sehr wahrscheinlich in andere Hände, selbst wenn er auch eine GmbH hat. (Insolvenz, Teilinsolvenz, Kreditkündigungen etc.)

Eine Haftungsbegrenzung für den Unternehmer hin zu bekommen ist nicht ganz so einfach, aber möglich. Es kommt etwas darauf an, welche Konstellation beim Unternehmer vorliegen.

Als Selbständiger stehen Sie quasi quer zum Wind, d.h. Sie sind in allen Belangen angreifbar. Sie haften mit Ihrem gesamten Vermögen. (Privatvermögen und Geschäftsvermögen) Sie sollten also so schnell als möglich die Rechtsform ändern – allerdings sollten Sie nicht vom Regen in die Traufe wechseln, sondern eine Lösung anstreben die nachhaltig und Gesetzes konform ist. Als erstes denkt man dann an eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Allerdings das mit der beschränkten Haftung ist so eine Sache, wie Sie oben bereits gelesen haben.

Ihnen bleibt dann nur noch den Blick über den Tellerrand Deutschland. Sie sind Erdbewohner und Sie haben das Recht sich eine Gesellschaftsform auf der Erde auszusuchen, die Ihnen die Vorteile bringt, die Sie benötigen: umfassende Haftungsbegrenzung, kein Stammkapital erforderlich, Handlungsfähigkeit, erbrechtliche Vorteile nutzen usw.

Das gleiche gilt für den GmbH-Geschäftsführer: Sie haben nur die Möglichkeit Ihr Geschäft auf neue, haftungsbegrenzte Füße zu stellen. Das ist kompliziert? Wenn man sich nicht auskennt, dann mit Sicherheit.

Firmengründung Ausland im Überblick!

Die spannendsten Vorteile von Auslandsfirmen

Mit der Gründung einer ausländischen Gesellschaft (Juristischen Person/Unternehmergesellschaft, Corporation), entscheiden Sie sich für eine vorteilhafte Rechtspersönlichkeit – und das weltweit.

Befreien Sie sich von der deutschen Denkweise und nutzen Sie die unternehmerfreundlichen, internationalen Rechtsformen einer Gesellschaft.

Einige Vorteile:

Anonymität

Sind Sie auch der Meinung, dass Ihre Privatsphäre nicht für Jedermann einsehbar sein soll? Dann kommt für Sie eine Unternehmergesellschaft im Ausland auf jeden Fall in Frage, denn dort ist es nicht erforderlich den Inhaber namentlich zu nennen. Und wenn Sie als Geschäftsführer auch nicht auftreten wollen, können wir auch hier Ihnen weiterhelfen.

Stammeinlage nicht erforderlich

Bei der Gründung einer Gesellschaft (Juristischen Person) im Ausland (abhängig von welchem Land) ist der Nachweis des Stammkapitals bei der Gründung nicht erforderlich. Es wird auch nicht später nachverlangt.

Neustart

Wenn Sie in Deutschland einmal in Schieflage geraten und scheitern, dann werden Sie erleben, was es heißt in Deutschland wieder Fuss fassen zu wollen. Ein Neustart ist oft leider so gut wie nicht möglich. Mit einer juristischen Person im Ausland können Sie sofort und ohne Einschränkung in Deutschland wieder tätig werden. Die rechtliche Grundlage dafür ist gegeben, da die ausländische Gesellschaft in Deutschland anerkannt werden muss.

Gründung einer Auslandsgesellschaft

Die Gründung einer Auslandsgesellschaft ist im Vergleich zu einer deutschen Gesellschaft ein relativ einfacher Akt. Am Beispiel einer Firmengründung in den USA, ist diese per online möglich und dauert in der Regel nicht länger als 72 Stunden. Die laufenden Kosten einer Gesellschaft in den USA (es kommt darauf an, in welchem Bundesstaat gegründet wird) sind sehr gering (Buchhaltung, Jahresmeldung, unter 500$/Jahr). Bilanzen müssen in den USA nicht eingereicht werden, sofern keine Umsätze in den USA getätigt werden.

Rechtsfähigkeit in Deutschland

Bei dem Beispiel USA ist eine US Gesellschaft in Deutschland als rechtsfähig anzusehen und anzuerkennen. Die Grundlage dafür liefert uns das deutsch-amerikanische Freundschaftsabkommen aus dem Jahr 1954. Somit kann man mit einer US Gesellschaft und einer deutschen Niederlassung geschäftlich tätig werden, obwohl die US Gesellschaft keine echte Betriebsstätte nachweisen muss. Im Vergleich dazu ist diese Konstellation mit einer Schweizer AG (ebenfalls ein NICHT EU Land) ohne echte Betriebsstätte (Substance Escape) in Deutschland nicht möglich! (BGH 27.10.2008 – II ZR 158/06 und II ZR 290/07) Und bei Missachtung hat man mit erheblichen Problemen zu kämpfen. (Stichwort: Außensteuergesetz)

Umfangreiche Haftungsbegrenzung

Dies ist mit Sicherheit eine der wichtigsten Vorteile in Bezug auf die Gründung einer ausländischen Gesellschaft – dies bestätigen unsere Mandanten. Z.B. bei einer Insolvenz der ausländischen Firma bleibt das Vermögen der Inhaber wie auch des Geschäftsführers unberührt. (Vermögensschutz/Vermögenssicherung/Airbag-Funktion) Eine Durchgriffshaftung, wie man es in Deutschland kennt, gibt es (fast) nicht. Ausnahmefälle wären, wenn jemand einen vorsätzlichen Betrug oder Bilanzfälschung betreibt. Auf jeden Fall ist die Haftungsbegrenzung deutlich umfangreicher als bei einer deutschen GmbH.

Steuervorteile nutzen

Die Motivation in Deutschland Steuern zu sparen ist ja bekanntlich größer als der Überlebenstrieb. Gerade dann müssen Sie sich Gedanken über einen Standort im Ausland machen. Betriebliche Steuervorteile können über die Gestaltung von Holding-Strukturen erheblich reduziert werden. Dafür ist es erforderlich, dass ein persönliches Gespräch stattfindet um Ihnen die optimale Strategie zu empfehlen.

Staatsfeind Nr. 1: Klein- und Mittelständige Unternehmen

Das der Mittelstand seit Jahre im Fadenkreuz steht und es in Deutschland nicht wirklich leicht hat, ist uns mittlerweile allen bekannt. Er hat mit Herausforderungen zu kämpfen die nicht nur auf das normale Unternehmertum wie z.B. Markt, Konkurrenz, Marketing usw. zu tun, sondern wird von seinem eigenen Staat ausgebremst, eingeengt und auch zerstört.

Wenn man gewissen Statistiken Glauben schenken darf, dann gibt es in Deutschland rund 3,5 Mio. Klein- und Mittelständige Betriebe, wobei es immer auf die Definition ankommt. Laut dem Statistischen Bundesamt sieht die Definition wie folgt aus:

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Das Statistische Bundesamt definiert KMU in Anlehnung an die Umsatz- und Beschäftigten­größenklassen der Empfehlung (2003/361/EG) der Europäischen Kommission vom 6.5.2003 wie folgt:

Kleinstunternehmen: bis 9 tätige Personen und bis 2 Mill. EUR Jahresumsatz

Kleine Unternehmen* bis 49 tätige Personen und bis 10 Mill. EUR Jahresumsatz

Mittlere Unternehmen** bis 249 tätige Personen und bis 50 Mill. EUR Jahresumsatz

Großunternehmen über 249 tätige Personen oder über 50 Mill. EUR Jahresumsatz

  • und kein Kleinstunternehmen

** und kein kleines oder Kleinstunternehmen

So weit so gut die Theorie und die Statistik. Es gibt noch weitere Unterscheidungsmerkmale allerdings führt das hier zu weit und wir wollen bei dem inhabergeführten Betrieb bleiben – die sogenannten Familienbetriebe. Wir sprechen also von Unternehmer und Selbständige, die vielleicht 10 oder 20 Mitarbeiter haben und seit Generationen einen Betrieb erfolgreich am Leben erhalten, sehr guten Umsatz generieren und die mit Herzblut diesen Betrieb erfolgreich führen.

Es geht um die Unternehmer die nicht am Tropf des Staates hängen, wenn mal etwas schief läuft. Was nützt es dem familiengeführten Handwerksbetrieb mit seinen 25 Mitarbeiter, wenn Milliarden vom Staat für die Rettung von Banken locker gemacht werden und beim dem Handwerksbetrieb nichts ankommt? Und mit welcher Berechtigung bekommt diese Bank Geld?

Was hat er davon, wenn er mal in Schieflache gerät? Ist der Staat dann auch gewähr bei Fuss und unterstützt ihn mit endlos Geld wenn er sich verkalkuliert hat und Insolvenz beantragen muss? Wohl eher nicht.

Im Falle einer Insolvenz übernimmt der Staat dann mal recht schnell die Geschäftsführung und verwertet was zu verwerten geht. Allerdings eine Geldspritze vom Staat sieht eine solche Maßnahme nicht vor.

Und wenn Sie selber einmal in einer Firmeninsolvenz als Geschäftsführer involviert waren, dann werden Sie gemerkt haben, dass man Ihnen gerne das Wort im Mund rum dreht und Sie letztendlich der Buhmann sind.

Und wenn Sie als inhabergeführter Unternehmer mal eine Insolvenz hinter sich gebracht haben, dann sollten Sie sich in Deutschland warm anziehen. Tür und Tor stehen Ihnen dann nicht mehr in dem souveränen Deutschland offen.

Es geht dann schon los wenn Sie ein neues Gewerbe oder ein neues Geschäft eröffnen möchten. Zum einen lastet Ihnen der untergegangen Kahn an, der Sie einfach nicht loslassen will, obwohl Sie ja eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) hatten und die Haftung eigentlich beschränkt hätte seine sollen.

Leider haben Sie da aber nicht das Kleingedruckte gelesen, denn jeder Geschäftsführer, auch Sie, sollte etwas genauer hinschauen, da in den letzten Jahren Geschäftsführer und Gesellschafter doch mit ihrem Privatvermögen haften. Laut § 43 Abs. 1 GmbHG hat der Geschäftsführer die Aufgaben und Pflichten der Gesellschaft mit der Sorgfalt eines Geschäftsmanns wahrzunehmen. Er muss den Gesellschaftszweck fördern und Schaden abwenden. So steht es geschrieben. Also ganz ehrlich, das ist leichter gesagt als getan!

Auf jeden Fall sollten Sie als inhabergeführtes Unternehmen genauer hinschauen solange Sie noch gesund sind – es lohnt sich. Beschäftigen Sie sich mit den Themen der Haftung als Geschäftsführer und der Haftung bzw. Durchgriffshaftung von Gesellschaftern.