Dein Vermögen hinterlässt Spuren – verwische sie!

Einst ist auf jeden Fall klar und bestätigt sich immer wieder – je mehr Du hast, desto mehr hast Du zu verlieren. Lebst Du von der Hand in den Mund, dann zahlst Du keine Steuern, keiner will was von Dir (denn die meisten wollen sowieso nur Dein Geld), Du kannst vielleicht hier und da noch etwas Stütze vom Staat abkassieren und lebst sonst ein ziemlich entspanntes Leben. Also auf jeden Fall kenne ich einige Menschen, die das genau so machen und sind glücklich. Für denjenigen, der aber jetzt schon ein nettes Vermögen aufgebaut hat, ist diese Darstellung nicht wirklich hilfreich – und vor allem für Unternehmer und Selbständige nicht. Und wenn ich diesen sehr habenorientierten Unternehmer ein Zitat von Erich Fromm entgegen bringt, welches heißt: “Befreie Dich von den Krücken Deines Besitzes”, dann erhalte ich Blicke, die fast schon tödliche Absichten haben und ich kehre wieder schnell zurück in das vom Unternehmer so geliebte Hamsterrad und berate ihn auf weniger spiritueller Art und Weise – naja, probieren kann man es ja:) Viel Geld bzw. viel Vermögen bedeutet also nicht ein sorgenloses, sondern ein sorgenvolles Leben. Und einer der größten Sorgenbringer ist unser deutsches oder österreichische Finanzamt. Wenn man also sein schwerverdientes Kapital gewinnbringend anlegen möchte, dann kann man einfach nicht verhindern, dass ungewollte Schmarotzer (Staat, Finanzamt) wieder daran mitverdienen.

Ab ins Ausland!

Das sich der Staat damit keine Freunde macht, scheint er einfach nicht kapieren zu wollen und ist ihm auch egal, so wie es scheint. Mit seinem Außensteuergesetz ist Deutschland mit Sicherheit eines der schärfsten Länder um ihre Sklaven in Schach zu halten, auszuleuchten und zu bevormunden. Der verärgerte und gutverdienende Unternehmer, der sich mit dem Außensteuergesetz nicht auskennt und sich auch noch nie damit auseinandergesetzt hat, kommt dann auf die Idee, Geld ins Ausland zu schleusen. Ihm ist zu Ohren gekommen, dass es im Ausland interessantere, renditenstärkere und auch steuerbegünstigtere Kapitalanlagen oder Investitionsmöglichkeiten gibt, als in seinem Heimatland – oder auch einfach nur, um sich dem System entziehen zu wollen. Das naheliegendste Land, wo man vielleicht sein Geld hinbringen könnte, ist die Schweiz. Das Problem ist nur, dass wenn Du mehr als 10.000€ einführen willst, Du es an der Grenze melden musst – wohl gemerkt pro Person. Hast Du Dein Auto voll mit Menschen gepackt und jeder hat 10.000€ in der Tasche, dann ist das alles noch im gründen Bereich. Sieht halt nur komisch aus, dass alle Passagiere zufällig die gleicher Maximalsumme dabei haben. Und da sind wir auch gerade an einem wichtigen Punkt, was einem Zöllner komisch vorkommen kann, sofern er nach Gelder gefragt hat und Du ihm freundlicherweise und auch mit keiner bösen Absicht die Bargeldsummen genannt hast. Die Folge könnte sein, dass er Dein heimisches Finanzamt trotzdem informiert, obwohl Du alles richtig gemacht hast. Sogar bei stärkerem Verdacht, da Du vielleicht mit zu lauter Mucke, Sonnenbrille und quietschenden Reifen vorgefahren bist, kann der Zollbeamte daraus einen dringenden Tatverdacht machen und das Geld beschlagnahmen inkl. einer Hausdurchsuchung. Übertrieben? Weit gefehlt – pure Praxis! War dieses Geld offizielles Geld, hast Du nur unnötigen Ärger – war es das nicht, dann hast Du richtigen Ärger. Ich habe auch gehört, dass einige gerne den Umweg über Österreich oder Frankreich nehmen um in die Schweiz zu gelangen. So umgeht man die direkte Einreise und ich habe gehört, dass die Kontrollen über diese Länder nicht ganz so intensiv sind, wie die deutsch-schweizer Grenze. Auch die Reise mit einem Urlaubsbus scheint so, dass die Urlauber nur sehr sporadisch kontrolliert werden, ebenso das Gepäck. Auch gut mit dem Auto zu erreichen, ist der Kleinstaat Andorra. Dieser liegt zwischen Frankreich und Spanien und gehört nicht zur EU. Ein paar Deutsche haben mir erzählt, dass an der Grenze zu Frankreich man sowieso nur durchgewinkt wird. An der Grenze zu Andorra, ist teilweise so viel Verkehr, dass die Grenzbeamten einfach überfordert oder auch einfach kein Lust haben jeden und alle zu kontrollieren. Andorra hat über 10 Mio. Besucher jedes Jahr und beschäftigt die Grenzbeamten doch sehr.

 

Geld an der Grenze

Nun, es sind schon über 10 Jahre her, dass es Pflicht in allen EU Staaten geworden ist, wenn man mehr als 10.000€ dabei hat und über die EU-Grenze will (egal ob In- oder Ausreise), die Geldsumme deklarieren muss. Innerhalb der EU-Länder gilt diese nicht – hier kannst Du noch beliebt viel Geld mit Dir herumtragen und die EU-Länder bereisen. Sollte Dich der nette Zollbeamte fragen, der Dich zufällig an der Grenze von Deutschland nach Österreich anhält ob Du Kohle dabei hast, dann ist der Moment gekommen ihm dies auch mitzuteilen, sofern Du mehr als 10.000€ dabei hast. Wirst Du nicht angehalten, musst Du auch nichts deklarieren. Belassen wir mal den Transport von Geld ins Ausland. Es gibt noch andere Länder, die überaus interessante Möglichkeiten bieten, sein Geld zu parken. Mit dem Beispiel Schweiz oder Andorra will ich nur aufzeigen, dass es alles andere als leicht ist Geld aus Deutschland raus zu bekommen ohne eine Spur zu hinterlassen.

Geld überweisen

Also überweisen geht natürlich auch, allerdings werde alle Überweisungen über 2.500€ gemeldet. D.h. die Bank meldet dies der BaFin (Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht), den Absender wie auch den Empfänger. Und Dank dem vorgetäuschten Datenschutz (Datenaustausch), der seit dem 1. April 2005 ganz legitim und offiziell von den Behörden durchgeführt werden kann, sofern ein Verdacht besteht (die finden immer ein Verdacht!), ist also auch diese Freiheit bzw. Privatsphäre ad acta zu legen. Ja, Du kannst natürlich unter dieser Grenze von 2.500€ bleiben und eine Meldung bleibt aus. Allerdings wie würde das aussehen, wenn Du z.B. 100.000€ überweisen willst und unterhalb dieser Meldegrenze bleiben möchtest? Nun, 40 Überweisungen a 2.500€! Sieht auch komisch aus oder? Auch hast Du damit gleich eine Spur ins Ausland gelegt – nicht clever!

Die Petze Spanien

Über die Petze-Mentalität der spanischen Behörden gegenüber den Deutschsprachigen, hatte ich ja schon mal geschrieben. Sollte es z.B. jemand doch probieren Gelder im Laufe der Jahren ins spanische Ausland zu schaffen (mal angenommen es wäre Schwarzgeld) um sich dort eine nette Wohnung zu erwerben, dann stellt sich wiederum die Frage, wer steht im spanischen Grundbuch? Meistens derjenige, der auch dort wohnen will. Allerdings solltest Du wissen, das spanische Grundbücher regelmäßig von den Behörden auf Deutsche durchforstet und natürlich gemeldet werden. Aber nicht nur Spanien meldet, sondern mittlerweile über 100 Länder, laut dem neuen CRS Abkommen der OECD und das nicht erste wenn Du ein Haus kaufst oder baust, sondern, wenn Du nur ein Konto eröffnest und 5€ einzahlst. Die Meldung, die dann an Dein zuständiges Finanzamt geht, wird vorerst nicht bearbeitet. Das FA wartet mal ab, ob Du dieses Konto ein oder zwei Jahre später in Deiner Buchhaltung aufführst. Wenn nicht, dann kann man Dir noch andere übelklingende Dinge anhängen, wie z.B. Steuerhinterziehung, Betrug usw.

Kapitalschutz

In Bezug auf Kapitalschutz sollte Offshorebanking nicht fehlen! Ein Konto offshore zu haben ist perse überhaupt nichts illegales, sofern Du es meldest. Und einen Notgroschen außerhalb des deutschen Schnüfflerstaates zu haben, kann nichts schaden und ist auch vor dem Zugriff ungerechtfertigter Forderungen Dritter geschützt. Eine Pfändung z.B.  kann auf einem Offshorekonto nicht durchgeführt werden! Also Konten auf verschiedenen Kontinenten zu haben um Dein Vermögen zu streuen und zu schützen, solltest Du auf jeden Fall in Betracht ziehen. Und die Renditen sind meistens besser als in Good old Germany.

Kryptische Währungen

Der heilige Gral, die Erlösung, das Mekka! Also kryptische Währungen und in diesem Zusammenhang das Thema Blockchain, werden immer geläufiger und finden immer mehr Zuspruch – vor allem BitCoin. Du kannst schon in vielen Geschäften mit BitCoins zahlen oder Dich auch mit BitCoins bezahlen lassen. Ich bin wahrlich kein BitCoin -Experte aber ich habe mir sagen lassen, dass es weit über 400 kryptische Währungen gibt. (wenn das falsch ist, lass es mich bitte wissen) Also als Alternative zur bestehende Währung sehe ich das allemal. Ob es der heilige Gral ist, so wie viele behaupten und auch damit umgehen, wage ich zu bezweifeln. Es wird doch gerade mit BitCoin, OneCoin usw. genau das forciert, was wir doch alle so ungern haben wollen: eine bargeldlose, digitale Währung! Ich sehe kryptische Währungen als überaus interessante Alternative zu anderen Währungen, allerdings ist es auch nur eine Währung (digital) in einem schlechten und vor allem reformierungsnotwendigen System. Die Ursache ist damit nicht behoben. Das wäre das gleiche, als auf dem Deck der Titanic den Liegestuhl zu wechseln. Und eine digitale Währung kann natürlich per Knopfdruck ausgeschaltet werden! Stromausfall würde schon reichen. Ich kenne die Argumente, dass kryptische Währungen dezentral organisiert sind usw. aber dennoch bitte mal darüber nachdenken. Und wenn wir das etwas weiterspinnen und der Staat, die Regierungen, das System lässt  das alles die nächsten 5-10 Jahre so weiterlaufen, so dass (fast) jeder in einer kryptischen Währung verhaftet ist und dann wird per Verordnung der Handel, der Kauf, der Einkauf etc. von kryptische Währung verboten oder besteuert! Was dann? Auch ist es ein Leichtes über die IP Adresse eines Jeden herauszubekommen, wer wo wann BitCoin, OneCoin, MCC usw. gekauft hat! (Danke Datenaustausch und ausspionieren des Staates) Das ist doch zu sehr an den Haaren herbeigezogen, werden einige sagen. Mag sein, allerdings sollten wir uns z.B. daran erinnern, was USA 1933 und 1961 getan hat: Goldverbot in den USA! Auch hätte ich nie gedacht, dass Deutschland auf Privatsphäre keine Rücksicht nimmt, dass Deutschland sich an illegalen Geschäften beteiligt (siehe Cum-Ex Deal) auch hätte ich nie gedacht, dass die 3. größer Bank der Welt insolvent gehen kann. Also ich könnte jede Menge anderer unglaubliche (auch selber erlebte) Beispiele bringen, die genau das bestätigen, was ich oben anhand der kryptischen Währung prognostiziert habe. Nehmt meine Worte einfach als Anstoß zum nachdenken und zum hinterfragen. Ich stehe alles andere als negativ kryptischen Währungen gegenüber und Hellsehen kann ich natürlich auch nicht – allerdings habe ich schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen.

Fazit

Es gibt noch jede Menge andere Möglichkeiten sein Geld ins Ausland zu transferieren, allerdings denke ich, reicht es für heute. Auch glaube ich, dass ich mich mit der Überschrift etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt habe:)  Die Spuren Deines Vermögen zu verwischen geht fast nicht und macht auch überhaupt keinen Sinn und erweckt zudem den Eindruck, dass es hier um illegale Wege ging und um den Staat auszutricksen. Das ist überhaupt nicht meine Absicht und es ist auch nicht meine Absicht jemanden zu einer Straftat zu animieren oder zu motivieren, sondern eher aufzuführen, dass man besser die Finger weg lässt von illegalen Aktivitäten oder von Aktivitäten, die sehr sehr grenzwertig sind. Oft erhalte ich auch “komische” Anfragen die genau in diesen tiefgrauen Bereich hineingehen, wo Menschen einen Weg einschlagen wollen, der einfach zu viele Risiken mit sich bringt. Das muss nicht sein! Es gibt einfach zu viele legale Möglichkeiten Steuern zu sparen oder sein Kapital im Ausland zu sichern mit Hilfe des Staates! Das nenne ich eher den Staat austricksen, ihn mit seinen eigenen Waffen schlagen! Die Global-Player und die Reichen machen das tagtäglich und sie machen das nicht weil sie groß sind, sondern weil sie die Informationen haben! Vieles geht auch für KMU’s! Informiere Dich, solange Du noch fit bist;)

Zweite Staatsbürgerschaft kaufen – aber Vorsicht ist geboten!

In meinem vorletzten Bericht hatte ich etwas über die Idee, sich einen Zweitpass zu zulegen gesprochen und ein paar Anregungen gegeben, die der Eine oder Andere inspiriert oder bereits zum handeln bewegt hat. Auf jeden Fall habe ich an den Reaktionen der Leser gemerkt, dass dieses Thema in der Tat ein überaus spannendes, neues aber auch lohnenswertes ist und viele Leser machen sich Gedanken darüber. Über die Reaktion war ich selber erstaunt.

Wir als Deutschsprachige verstehen das im ersten Moment noch gar nicht.
Warum einen zweiten Pass? Der war früher gut, der ist auch jetzt noch gut? Ich reise eh nicht viel? Der Staat wird schon nix blödes machen usw.
Genauso hatten wir auch mal über unserer Privatsphäre gesprochen! Einen Wimpernschlag später müssen wir feststellen, dass unsere Privatsphäre wie auch unsere Daten alles andere als geschützt sind. Diese sind für den Staat und andere inländische wie ausländische Behörden zugänglich, dürfen gelesen, ausgewertet und auch verändert werden, wenn die das wollen. Und warum das Ganze? Ihr wisst das nicht?? Weil der Staat Überwachung liebt und wir alle potentielle Terroristen sind.

Wie dem auch sei. Auf jeden Fall für diejenigen, die sich etwas vorbereiten wollen und offen für Neues sind, für diese sind die folgenden Informationen vielleicht hilfreich.

 

Achtung beim Kauf einer Staatsbürgerschaft

Auf dem Markt für Pässe ist im Prinzip alles vertreten, von teuer bis billig, von echt bis gefälscht, von legal bis illegal. Auf jeden Fall schützen die wenigsten, nämlich die falschen Pässe, vor Strafverfolgung oder vor den Finanzbehörden, geschweige denn vor Passkontrollen an Grenzen oder an Flughäfen. Deine Freunde kannst Du damit sicherlich beeindrucken und den Eindruck erwecken, dass Du ein internationaler Spion bist. Allerdings für mehr wird es nicht reichen.
Generell muss man sagen, dass Du die Finger weg lassen solltest von Billigangeboten. Unter billig würde ich mal alles unter 15.000$ bezeichnen. In dieser Preiskategorie tummeln sich jede Menge schillernde Figuren, die nur Dein Geld wollen. Einen seriösen Pass, wirst Du eher nicht dafür bekommen.

 

Diplomatenpass

Wer hätte nicht gerne so einen Pass! Irgendwie ist das VIP Status oder? Immunität, Prestige, Auto mit entsprechendem Kennzeichen, parken in der zweiten Reihe ohne ein Knöllchen zu bekommen, Spezialabfertigung bei Flughafenkontrollen und vieles mehr. Allerdings solch einen Pass zu kaufen, scheint doch eher fern ab der Realität zu sein und entspricht eher nicht der Wahrheit. Alleine der Grund, dass das Gastland, von dem Du den Diplomatenpass erhältst oder erhalten solltest, Dich akkreditieren muss, was bei einem gekauften Pass wohler nicht geschehen ist. Deshalb, Finger weg!

 

Normale Reisepässe

Bewegst Du Dich in der Preisregion ab 20.000$ bis 50.000$ kannst Du Dich schon mit einem lateinamerikanischen Pass bestücken. Dieser bietet einiges an Komfort, wie z.B.  das er zum Reisen recht gut geeignet ist, allerdings kannst Du mit einem kolumbianischen Pass vielleicht öfters auf Drogen untersucht werden. Hingegen mit einem Brasilienpass geht die Reiserei schon recht angenehm. Steigst Du auf in die Preisklasse ab 100.000$, dann minimieren sich die Probleme deutlich. Da kannst Du schon mit erstklassigen Papieren rechnen wie z.B. Australien, Neuseeland, Singapur oder Kanada.

Die wohl unproblematischsten Reisepässe (neben deutschen und österreichischen Pässe) sind die von der Schweiz, Monaco oder Lichtenstein. Allerdings solch eine Pass zu erlangen, da reichen auch sechsstellige Dollar oder Eurobeträge nicht mehr aus. Ab einer Million kannst Du Dich mit diesen Pässen beschäftigen.

 

Niederlande

Unsere Nachbarn haben hier eine Möglichkeit, die fast nichts kostet. Wenn Du Dich 5 Jahre oder länger im Land aufgehalten hast, kannst Du den Pass beantragen. Dies ist auch möglich für die niederländischen Antillen. Durch Heirat ist es auch möglich in den Besitz eines Passes zukommen – selbst Homos und Lesbierinnen ist das legal erlaubt.

 

Paraguay

Paraguay ist sowieso ein oft angelaufenes Land für Deutschsprachige. Wenn Du dort mit genügend finanziellen Mittel hin kommst und das auch nachweisen kannst, dann bist Du schon ein großes Stück näher an einer neuen Staatsbürgerschaft. Und wenn Du drei Jahre dort Deinen Aufenthalt hast, dann steht einem neuen Pass nichts mehr im Weg. Kosten ca. 20.000$.

 

Russland

Einen direkten Kauf einer Staatsangehörigkeit ist wohl nicht möglich. Naja, und irgendwie doch, denn Russland verlangt, dass Du als Unternehmer über einen Zeitraum von 3 Jahren Steuern in Höhe von ca. 70.000$ gezahlt hast. (also doch Kauf) Ob man als Unternehmer in dieses kalte Land einreisen und bleiben möchte, sei mal dahin gestellt. Aber vielleicht locken ja die Flat-Tax von 13% für Unternehmer den Einen oder Anderen doch in das Land, so wie Gerard Depardieu das getan hat.

 

Thailand

Wenn Du Lust hast auf ein Mönchleben, dann bekommst Du auch innerhalb von 6 Monaten Deinen Pass. Du musst Dich halt nur einem Kloster anschließen – that’s it! Allerdings die Reisemöglichkeiten mit einem Thai-Pass sind doch ohne Visum sehr beschränkt.

 

Tschechien

In Tschechien ist es möglich auch mit einer normalen Einbürgerung einen Pass zum erlangen. 5 Jahre solltest Du Dich in dem Land aufhalten, wobei aufhalten man eher formal betrachten kann. Wenn man über Kontakte verfügt, kann man sich auch bei einer tschechischen Firma “einkaufen” und kann dann auch sehr leicht einen Aufenthalt aufzeigen.

 

Venezuela

Für ca. 50.000$ kannst Du schon mit einem echten Pass rechnen. Die Vorschriften hierzu sind relativ einfach zu erfüllen und alles in allem ist es möglich, dass Du drei Monate später Dein neues Papier in den Händen hält. Interessant an dem Pass aus Venezuela ist, dass Du damit in die meisten Staaten Westeuropas und nach Kanada ohne Visum einreisen kann!

 

Kapverden

Eine Inselgruppe vor Westafrika. Preis ca. 40.000$ und gilt für 5 Jahre. Eine Verlängerung ist möglich und kostet nur wenige Hundert Dollar. Die Vorraussetzungen sind, dass Du nicht vorbestraft bist (ist schon mal nix für mich), finanziell gut da stehst und keinen positiven Aids-Test hast. Die Einreise ohne Visum ist allerdings sehr beschränkt.

 

Honduras

Auch wieder ein sehr interessanter Pass, da er ähnlich zu bewerten ist, wie ein Schweizer. Warum? Na, Du kannst damit fast überall ohne Visum einreisen und er kostet ca. 30.000$. Du erhältst dann eine Daueraufenthaltsgenehmigung, der nach 5 Jahren in eine Staatsbürgerschaft gewandelt wird. Und wenn Du in Immobilien investierst (ca. ab 50.000$), dann bekommst Du ebenfalls nach 5 Jahren Deinen Pass.

 

Dominica

Dominica ist nicht eine Insel der dominikanischen Republik. Die Karibik-Insel umfasst ca. 70.000 Einwohner bietet sehr schöne Natur und ist auch sonst ein sehr ruhiger Staat. Hier bist Du als Einzelperson mit ca. 180.000$ dabei. Dafür erhältst Du Deinen Pass innerhalb weniger Wochen. Mit einem Pass von Dominica kannst Du in über 100 Staaten problemlos einreisen.

 

Dominikanische Republik

Ebenfalls ein sehr ruhiger Staat mit dem Du sehr gut reisen kannst. Die Vorraussetzungen sind, dass Du mindestens 80.000$ in eine Immobilien investierst, Bargeld nachweisen kannst in Höhe von ca. 20.000$ bei einer einheimischen Bank und ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis hast. Dann benötigst Du noch von zwei dominikanischen Staatsbürgern eine Garantieerklärung und schon steht einer Aufenthaltsgenehmigung von ca. 4 Monaten nichts mehr im Wege. Wenige Monate später bekommst Du dann auch Deinen Pass.

 

Der nächste Schritt

An dieser Stelle soll es mal an Beispielen genügen. Es gibt natürlich weitaus mehr Einbürgerungsprogramme von Staaten (ca. 200), als das was ich gerade aufgeführt habe. Wie Du siehst sind die Bedingungen sehr unterschiedlich außer einer: GELD.
Mit dem Schmiermittel der Wirtschaft, stehen Dir fast alle Staatsbürgerschaften der Welt zur Verfügung. Wenn Dich ein Land interessiert, dann fahre dort hin, schau Dich um, sprich mit Rechtsanwälten oder auch eventuell mit Deutschsprachigen, die bereits dort leben. Ich selber verfüge auch über einige Kontakte, die Dich weiterbringen können.

 

So arbeitet der Fiskus mit dem Ausland zusammen

Eins sollte jedem klar sein und es auch wirklich beherzigen: leg Dich nicht mit dem Finanzamt an! Die wohl bessere und von mir auch hier immer wieder beschriebene legale Strategie ist: Vermeide das Finanzamt!

Wir erinnern uns:

„Kein Steuerpflichtiger ist verpflichtet, den Sachverhalt so zu gestalten, dass ein Steueranspruch entsteht. Vielmehr steht es ihm frei, die Steuer zu vermeiden und eine Gestaltung zu wählen, die eine geringere Steuerbelastung nach sich zieht. Eine sog. Steuervermeidung bleibt folgenlos.“ (Aus dem Beschluss des Bundesfinanzhofes vom 20.05.1997, VIII B 108/96, HFR 1997, 750, 751) Wenn Du dem Finanzamt einfach die Dinge an die Hand gibst, welche auch funktionieren und vor allem legal sind, dann wirst Du auch ohne Probleme Steuern von weniger als 10% zahlen können – egal wieviel Gewinn Du machst. Für alle Österreicher sei gesagt, dass es in Österreich ähnlich zu handhaben ist. Allerdings hat Österreich ein nicht ganz so krankes und entmutigendes Außensteuergesetz, wie das Deutschland zu bieten hat. Also allein nach Österreich auszuwandern und von dort aus sein Geschäfte weiter zu betreiben bringt schon ganz nette Vorteile mit sich. Österreich hat zwar mit seiner Anti-Mißbrauchs-Reglung auch nicht das Ei des Kolumbus erfunden, aber da geht schon etwas, wie z.B. dass man von Österreich aus ein Online-Unternehmer legal führen kann – ohne einen auf den Deckel zu bekommen und ohne es mit einer Hinzuberechnungsbesteuerung zu tun zu bekommen. Auch bietet Österreich eine überaus interessante Holdingstruktur (über die österreichischen Grenzen hinweg), die es ermöglichen steuerfrei, dank Zypern, zu leben. Aber dazu in einem anderen Bericht mehr. Beherzigst Du obige Ratschläge nicht, dann kannst Du in der heutigen Zeit Dich wohl kaum im Ausland sicher fühlen, wenn das deutsche oder österreichische Finanzamt einem auf dem Fersen ist. Und es wird einem auf den Fersen sein, wenn man gewisse Verpflichtungen denen gegenüber nicht nachkommt, wenn man Steuerschulden hat, Steuern hinterzogen oder gar Steuerbetrug im großen Stil betrieben hat. Die Steuerfahnder oder Steuerbeamten sind zwar nur Beamte, aber blöde sind sie allemal nicht und bedienen sich allzu gerne des internationalen Datenaustausches um an die verlorenen Schäfchen zu kommen.

Vive la France

Ja ja, so sehr wir doch sehr angenehme Erinnerungen an Frankreich haben, sind die Franzosen (nicht das Volk, sondern die Regierung, Politiker usw.) eher dem deutschen Staat eine Hilfreiche Petze. Als Deutscher dort Unterschlupf zu suchen, das wäre das Gleiche, als wenn Du Dich im Wasserbecken voller Krokodile verstecken wolltest. Die Chance als Krokodielsfutter zu enden, ist doch ziemlich groß – ebenso groß die Chance, von der französischen Regierung verpfiffen zu werden. Das ist vielleicht auch der Grund, warum Gerard Depardieu sein Heimatland den Rücken gekehrt hat und keine guten Worte über die Regierung fallen lässt, wie dieser Bericht zeigt. Solche Abkommen bzw. Datenaustauschvereinbarungen gibt es fast mit jeder Industrienation (DBA = Doppelbesteuerungsabkommen) und bringt den Bürger (nicht nur den Deutschen) in Teufels Küche. Gerade Deutschland hatte zu dem ganzen Datenaustauschthema in den 70er Jahren einiges dazu beigetragen, als die damaligen Politkern ein Gesetz herausgebracht haben, welches die Wahrung der steuerlichen Gleichmäßigkeit bei Auslandsbeziehungen und zur Verbesserung der steuerlichen Wettbewerbslage bei Auslandsinvestitionen soll. Wir kennen das als das mittlerweile ausgebaute Außensteuergesetz, was jedem Bürgen mit Wohnsitz Deutschland das führen und halten von Auslandsfirmen (auch Offshorefirmen) gänzlich unmöglich macht, es sei denn, Du bist mit erheblichen Nachteile happy. Bundesbürger mit Wohnsitz in Deutschland, die sich im Ausland engagiert haben, sind daher auch in Frankreich, England und den USA vor argwöhnischen Blicken deutscher Fahnder nicht mehr sicher. In der Tat ist bekannt, dass Spontanauskünfte mit Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Kanada, den Niederlanden, Skandinavien und den USA ausgetauscht werden.  

 

Die Ziele der Steuerpolizei

  • Überprüfung gewisser Aktivitäten (beruflich und privater) deutscher Staatsbürger, in Ländern mit DBA’s.
  • Überprüfung von Einwohnermeldelisten von anderen Staaten (entfällt bei Ländern ohne Einwohnermeldeämter wie z.B. USA oder UK)
  • Kontrolle und Überprüfung von Informationen im Ausland über Immobilien, Einsicht der Grundbücher, Versicherungsunterlagen, Yachten in ausländischen Häfen oder auch Kontos von deutschen Steuerpflichtigen usw.
  • Auswertung von Immobilienanzeigen im Ausland. Die Steuerfahndung hat die Möglichkeit das Chiffregeheimnis aufzuheben. bzw. hat die Möglichkeit herauszufinden, wer diese Anzeige gestellt hat – spannend was?

  Jetzt kommt meistens der Einwand, dass Zeitungen doch im Rahmen der Pressefreiheit ein Aussageverweigerungsrecht haben! Das stimmt schon, erstreckt sich aber nicht auf den Anzeigenteil! Und wie wir mittlerweile wissen und ich auch öfters darüber berichtet habe, kommt erschwerend hinzu, die neue Regelung der OECD CRS. Spannend ist auch, da USA an dem Austausch von Daten der OECD nicht teilnimmt, diese dennoch Daten von deutsche Bürgern die bei US-Brokern oder Banken Depots oder Konten unterhalten und darauf Dividenden oder Zinsgutschriften vereinnahmen, dem deutsche Fiskus melden. Hah! Also aufgepasst, selbst wenn Du vorhast in den USA finanziell Fuß zu fassen und wiegst Dich in Sicherheit, dass die USA keine Meldung an Dein Heimatland macht (laut OECD CRS Abkommen macht die USA keine Meldungen ins Heimatland), dann kann die Praxis Dich eines besseren belehren. Es heißt nicht, dass ALLES gemeldet wird, aber laufend! Auch die britischen Finanzbehörden zeigen sich gegenüber den deutschen Behörden sehr redselig. Zinsgutschriften werden bis einer Höhe von 250€ gesammelt und dann an die Deutschen gemeldet, sofern Du noch einen Wohnsitz in Deutschland hast.

Die Wohnsitzverlagerung aus Deutschland raus und in ein Land ohne Außensteuergesetz zu ziehen, ist wohl die beste Entscheidung, die Du in Bezug auf Steuerreduzierung machen kannst und um dem deutschen Schnüfflerstaat zu entkommen.

  Wo es allerdings auch für deutsche Steuerfahner schwierig bis unmöglich wird was in Erfahrung zu bringen, sind in gewissen Steueroasen. Und wenn ein Konto auch in einem Land eröffnet wird, welches das OECD Abkommen (noch) nicht unterschrieben hat und somit auch keine Meldung ans Heimatland gemacht wird, ist es für den staatlichen Außendienstler (Finanzfahnder) seh schwer bis unmöglich Licht ins Dunkele zu bekommen. USA z.B. liefert nur aus, wenn der vorgeworfene Straftatbestand auch in den USA selbst bestraft werden würde. Ein sehr beliebtes Fluchtland für Deutsche, ist Spanien. Es liegt quasi vor der Haustür und der Deutsche glaubt, dass er sich hier, auch durch die fremde Sprache, sicher fühlen kann. Spanien liefert Dich aus, wenn Du in Deutschland Steuern hinterzogen hast. Spanien und Deutschland können sehr gut miteinander.

Diese europäische Staaten liefern bei Steuerhinterziehung nicht aus

Laut Abgabenordnung § 370 liefern folgende Staat nicht aus (Wichtig: da sich Gesetze ändern können, ist die Einholung einer verbindlichen Rechtsauskunft angeraten): Griechenland Belgien Italien Malta Schweiz Türkei Liechtenstein Andorra Großbritannien Nordirland Alderney Guernsey Jersey Isle of Man Anguilla Belize Brunei Bermuda Honkong Seychellen British Virgin Islnads Brunei Solomon Islands u.e.m.

Und folgende nicht europäische Staaten liefern bei Steuerhinterziehung nicht aus:

Indonesien Kanada Kenia Mauritius Sambia USA Uruguay Mexiko Nigeria Israel Bahamas Australien u.e.m.

Falsches Spiel der Staatsanwaltschaft

Mal angenommen Du hast 300.000€ Steuern hinterzogen und bis nach Andorra geflüchtet, da dies bestimmt ca. 3 Jahre Gefängnis mit sich bringt. So weit bist Du dort sicher und Andorra wird Dich auch nicht ausliefern. Wenn aber der hiesige Staatsanwalt dennoch motiviert ist Dich zu schnappen,  kann einfach eine Urkundenfälschung ins Spiel gebracht werden, die Du nicht gemacht hast oder einfach nicht zu beweisen ist und dann kann passieren, dass Andorra Dich nur wegen dieser Urkundenfälschung ausliefert. In Deutschland erwartet Dich dann der Prozess wegen Steuerhinterziehung und die Urkundenfälschung fällt vielleicht sogar vom Tisch runter, da nur unerheblicher Nebenkriegsschauplatz. Rechtlich ist das nicht korrekt, da der Anklagepunkt nur Urkundenfälschung in Andorra war und nur deshalb ausgeliefert wurde und nicht wegen Steuerhinterziehung. Laut Gesetz dürfte man Dich nur wegen Urkundenfälschung anklagen, was wahrscheinlich eine Bewährungsstrafe mit sich bringt. Aber willst Du das ausprobieren und Dich auf die Gesetze und die Justiz verlassen? Lass es besser! Ich habe das selber erlebt und habe die Justiz von der anderen Seite der Mauer kennen gelernt – ich werde es bei Gelegenheit mal erzählen… Ich kann Dir nur raten, die Dinge vorher und im eigenen Land zu klären. Lass es erst gar nicht soweit kommen. Jedes Problem lässt sich lösen. Es gibt jede Menge LEGALE Möglichkeiten seine Steuern zu reduzieren, Auslandsunternehmen zu führen oder seine Haftung zu minimieren. Leg Dich nicht mit dem Finanzamt an – vermeide es! Und leg Dich nicht mit der Justiz an, die spielen kein sauberes Spiel! Strukturiere Deine Angelegenheiten so, dass Du die Erlaubnis des deutschen oder österreichischen Staates hast und schlage das System mit den eigenen Waffen und nutze unternehmerfreundlichere System.

Zweite Staatsbürgerschaft – ein muss für jeden Deutschen und Österreicher?

Das Zweitpassthema beschäftigt mich persönlich schon seit Jahren und ehrlich gesagt glaube ich, dass es an der Zeit ist, sich mit diesem Thema näher auseinander setzen. Warum, dass will ich hier etwas erklären und es ist einfach besser, sich frühzeitig darüber Gedanken zu machen als wenn es zu spät ist.
Für den Mainstremmedienbegeisterten stellt sich diese Frage oder das Thema überhaupt nicht. Er ist sicherlich Stolz auf seinen Fetzen Papier und erfreut sich, dass er den besten Pass der Welt hat, laut der Süddeutsche Zeitung.
Er glaubt auch, dass er in einem demokratischen Land lebt und findet auch sonst was Merkel & Co so anstellt, durchaus sinnvoll.

Für denjenigen, der mehr an der Wahrheit interessiert ist und lieber mal hinter die Fassade blicken möchte, den stellt sich die Frage eines zweiten Passes vielleicht doch und wohlmöglich auch bald. Nun, bald ist relativ, aber innerhalb von 5-10 Jahren kann schon viel passieren. Und wenn wir uns die Ereignisse in den letzten Jahren hier in Europa ansehen (jüngstes Beispiel die Asylproblematik), dann kommt doch ziemlich stark der Verdacht auf, dass das alles gewollt ist. Aber sei es drum, wir wollen diese Themen hier nicht diskutieren und lassen diese Politik außen vor.

Dennoch muss man festhalten, dass unsere Freiheit und unsere Bürgerechte eingeschränkt und etwas mit den Füßen getreten werden und wurden – selbst der eingefleischte Medienanhänger wird das mitbekommen haben. Und “Die” machen das so gut, dass wir das noch nicht einmal richtig spüren, erst dann, wenn wir uns von der Mediensucht befreien, nüchtern werden und anfangen zu hinterfragen.

Warum also einen Zweitpass?

Vielleicht einfach nur deshalb, da man sich eher als Erdbewohner sieht, anstatt sich an eine einzige Staatsbürgerschaft klammert. Vielleicht will man auch einfach nur vorbereitet sein, wenn denn mal – und wir hoffen natürlich nicht – hier in Europa, speziell in Deutschland, das ganze Kartenhaus zusammenbricht.

Wenn man dann einen Plan B in der Schublade hat und mit einer anderen Staatsbürgerschaft problemlos von Dannen ziehen kann oder einfach nur eine Wahlmöglichkeit hat, ist das schon ein beruhigenderes Gefühl und bringt mehr Sicherheit für mich und meine Familie.

Möglich ist aber auch, dass Deutschland wieder einmal seinem großen Vorbild, den USA, nach dackelt und ebenfalls die Steuerpflicht seiner Sklaven an der Staatsbürgerschaft festmacht.

Die Grünen haben dies auch schon 2014 angedeutet:”Deutschland muss sich offenhalten, die Steuerpflicht an die Staatsangehörigkeit zu knüpfen, wenn die Verlagerung der Wohnsitz in die Steueroasen unerträgliche Ausmaße annimmt.” so Sven Giegold.

Bei den Österreicher ist es ja dann so, dass diese wiederum Deutschland nach dackeln. Somit könnte das auch auf Österreich zukommen.

Bei den Amerikanern wird das in der Praxis zwar nicht ganz so extrem umgesetzt (vor allem bei Amerikanern, die im Ausland sind), da es auch gewisse DBA’s berücksichtigt werden müssen. Allerdings ist es dem IRS (Internal Revenue Service = US Finanzbehörde) erlaubt, bei Steuerschulden von mehr als 50.000$ den Pass ungültig zu erklären. Hätte man denn nur mal einen Zweitpass…

Daher sollte doch ziemlich klar sein, dass wenn man immer mehr Druck, mehr Einschränkungen, Bevormundungen, Versklavung, Daumenschrauben, Ungerechtigkeit, Zwangsabgaben u.e.m. auf ein Volk ausübt und anwendet, und man ihnen permanent ins Gesicht lügt, dass das Volk, also der Mensch, diesem Druck und dieser Unverschämtheit ausweichen will und wird.

Es könnten aber noch einige andere Gründe sein, wie z.B.:

  • Steigerung der persönlichen Unabhängigkeit
  • Sicherheit für die eigene Person und Familie
  • Staatliche Willkür
  • Vorteile von Einbürgerungsprogrammen nutzen
  • Geschäftliche Vorteile durch richtigen Pass nutzen
  • Abschied vom Heimatland wird leichter, wenn ein Plan B existiert

Legale Staatsbürgerschaft

Seit dem 01. Januar 2000 ist es in Deutschland deutlich vereinfacht geworden, eine neue Staatsbürgerschaft zu erlangen. Dies war vor diesem Stichtag nahezu unmöglich. Es ist somit Deutschen möglich, die dauerhaft im Ausland leben, deren Staatsbürgerschaft anzunehmen.
Natürlich kann man auch die deutsche Staatsbürgerschaft ablegen, wenn man die neue erhalten hat, und später vielleicht wieder die ursprüngliche deutsche Staatsbürgerschaft beantragen. Doch diese bekommt man nur unter Aufwand von sehr viel Zeit und Mühen wieder zurück, oft wird sie sogar verweigert. Staatsbürgerschaften wechselt man nicht wie T-Shirts, deshalb ist es in vielen Fällen ratsam zu behalten, was man schon einmal hat, zumal ein deutscher Pass zumindest beim Reisen große Vorteile hat (visafreie Einreise in die meisten Länder dieser Erde).

Wenn Du eine zweite Staatsbürgerschaft legal besitzen willst und auch noch Deine alte behalten willst, dann musst Du Dich mit dem BBG, der Beibehaltungsgenehmigung auseinandersetzen. Informationen darüber bekommst Du bei der deutschen Botschaft bzw., wenn Du bereits im Ausland lebst, bei dem dortigen Konsulat.

Wichtig ist nur, die BBG vor der Beantragung des neuen Passes zu beantragen. Die BBG wird in der Regel gewährt, wenn wesentliche Bindungen zum alten Heimatland bestehen. Diese sind in den Verwaltungsvorschriften verankert und sind nicht öffentlich, deshalb solltest Du Dich vorher darum kümmern.
Allerdings Kriterien wie Grundbesitz in Deutschland, Konto in Deutschland, Besuche in Deutschland, Verwandte in Deutschland sind alles positive Aspekte, die eine Bewilligung positiv beeinflussen.

Bei den Österreichern ist es ähnlich wie mit den Deutschen nur etwas schwieriger. Hingegen der Schweizer kann problemlos eine zweite Staatsbürgerschaft haben.

Hier jetzt alle Möglichkeiten für eine zweite Staatsbürgerschaft aufzuführen, bedarf es doch weitaus mehrere Beiträge als nur einen. Es soll auch nur ein Thema auf den Tisch bringen, mit dem man sich auseinandersetzen sollte, da es eine weitere Option ist, mehr Freiheit zu erlangen.

Der Umgang mit einem Zweitpass

Wenn Du einen Zweitpass im Besitz hast, dann ist das nicht ein Wegruf um sich in der Welt zu bewegen wie Jason Bourne oder James Bond. Wohl eher das Gegenteil solltest Du in Betracht ziehen und nicht auffallen.

Hier ein paar grundsätzliche Regeln

  • Bewahre den Zweitpass in einem Banksafe auf
  • Reise nie mit zwei Pässen gleichzeitig, wobei zwei Pässe zu haben legal ist, aber es kann zu Verwirrung bei Behörden, Zoll, Flughäfen usw. kommen
  • Auch wenn Du mit Behörden arbeitest, immer nur einen Pass verwenden und nicht mittendrin einen anderen Pass vorlegen (unnötigen Ärger)
  • Banken: Merke Dir, bei welcher Bank Du mit welchem Pass ein Konto eröffnet hast. Vermeide unnötige Missverständnisse und evt. Ermittlungen
  • Diskretion und Verschwiegenheit ist angesagt! Nicht angeben, nicht prahlen, nicht herumzeigen, was für ein toller Typ Du bist, da Du zwei Pässe hast
  • Bereist Du Länder, die nur einen Pass erlauben, ist es ratsam, auch nur eine Pass mitzunehmen. Manchmal kann es vorkommen, dass der Zoll Deine Sachen durchsucht (Flughafen) und wenn dann ein Zweitpass zum Vorschein tritt, hast Du Erklärungsbedarf.
  • Hast Du einen zweiten Pass mit einem geänderten Namen (auch möglich), solltest Du auch Deine neue Historie parat haben
  • Verlierst Du den Zweitpass, beantragst Du den Pass bei der zuständigen Behörde, genauso wie Du es mit Deinem Erstpass machen würdest

Ob Du solch eine Weg gehen willst, liegt natürlich bei Dir und ist auch Mentalitätssache. Auf jeden Fall ist es eine Option und hat einiges an Vorteile zu bieten. Staatsbürgerschaften sind letztendlich nur Mittel zum Zweck und können Dir mehr Möglichkeiten und mehr Freiheiten für ein freieres Leben bieten.

Du als Mensch bleibst der gleiche – da wird auch ein Stück Papier nichts daran ändern!

US Corporation & Co KG – die bessere Alternative zur GmbH

Heute möchte ich auf eine spezielle Rechtsform eingehen, die nicht so bekannt ist, aber durch aus seine Berechtigung und auch überaus interessante Vorteile zu bieten hat. Ob diese Rechtsform für Dich am besten passt, kann hier nicht beantwortet werden, da es immer wieder auf die individuelle Situation des Unternehmers oder Selbständigen ankommt und demnach unterschiedliche rechtliche, steuerliche und finanzielle Folgen haben kann – positiv oder negativ. Was ich aber behaupten kann ist, dass fast jede Rechtsform die außerhalb von Deutschland oder Österreich existiert, besser, günstiger, flexibler und im Falle eines Falles (z.B. Insolvenz) unternehmerfreundlicher ist, als die deutsche oder österreichische GmbH. Aber der Reihe nach – und heute schauen wir uns die US Corporation & Co KG etwas genauer an. Eine besondere Mischform einer Personengesellschaft mit einer Kapitalgesellschaft ist wohl die uns bekanntere deutsche oder österreichische GmbH & Co KG. Der Reiz einer solchen Konstellation ist ja, dass der vollhaftende Teil der KG, der Komplementär, keine Privatperson ist, der mit seinem Privatvermögen haftet, sondern in diesem Fall eine Kapitalgesellschaft. So kann man als Komplementär seine Haftung beschränken. Bei der deutschen Variante als Komplementär eine GmbH einzusetzen ist perse nicht schlecht, aber löst das Problem nicht, da bei einer deutschen GmbH auch ein Gesellschafter vorhanden sein muss, der öffentlich ist und im Falle eines Falles (Insolvenz, Durchgriffshaftung usw.) zur Rechenschaft gezogen wird. Vielleicht für das allgemeine Verständnis können wir folgende Rechtsformen zu den Personengesellschaft zählen: bürgerlichen Rechts (GbR), Kommanditgesellschaft (KG), offene Handelsgesellschaft (OHG), die GmbH & Co. KG bzw. Corporation & Co KG. Bei der Personengesellschaft ist es so, dass die Gesellschafter mit ihrem persönlichem Vermögen voll haften mit Ausnahme der GmbH & Co KG oder der Corporation & Co KG. Die Ausnahme besteht darin, dass bei der KG der Komplementär für die Gesellschaft haftet und ist in diesem Fall eine juristische Person (GmbH oder Corporation). Kapitalgesellschaften sind: die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die Aktiengesellschaft (AG), die Limited Company (Ltd.) oder die Corporation (Inc.). Bei Kapitalgesellschaften haften die Gesellschafter nur in Höhe der Einlage – mit Ausnahmen bei einer deutschen oder österreichischen GmbH wegen der Gefahr einer Durchgriffshaftung.  

 

Vorteil Corporation & Co KG

Im Falle einer Corporation & Co KG ist also der Vollhafter eine Corporation, die, im Gegensatz zu einer GmbH, mit einem sehr geringen Kapitalaufwand gegründet werden kann. Gründet man eine deutsche GmbH benötigt man 25.000€ Stammeinlage, bei dem kleinen Bruder Österreich sogar 35.000€. Gründet man eine Corporation benötigt man kein Mindestkapital. Ebenfalls ist zu bemerken, dass eine US Corporation sehr unbürokratisch und schnell gegründet werden kann. Übersetzt heißt Corporation Aktiengesellschaft und hat auch von ihrem guten Ruf einiges zu bieten. Laut der Rechtsprechung (Bundesgerichtshof) besteht die Möglichkeit, dass Gesellschaften, die im Ausland gegründet werden aber in Deutschland ihre Geschäftstätigkeit ausüben, voll geschäftsfähig sind. Eine Stammeinlage wie es die deutsche oder österreichische GmbH verlangt (25.000€ bzw. 35.000€) ist dennoch nicht erforderlich. Auch kann eine Corporation & Co KG mit nur einer Person gegründet werden. Sie kann also eine Corporation gründen und gleichzeitig auch Kommanditist der KG sein.  

Gründung der US Corporation

Die Gründung einer US Corporation verläuft sehr unbürokratisch und schnell. In der Regel ist eine Corporation innerhalb von 72 Stunden gegründet. Einen notariellen Akt ist hierfür nicht erforderlich. Eine Mindesthöhe der Einlage ist ebenfalls nicht gefordert oder notwendig. Ob eine natürliche oder juristische Person die Corporation gründet ist ebenfalls  egal. Auch in Bezug auf die Nationalität des Gründers gibt es keine Einschränkungen. Folgende Angaben bzw. Schritte sind erforderlich:

  • Name der Firma
  • Angaben des Gesellschaftszwecks (hier besteht sehr großer Spielrraum, außer bei zulassungspflichtigen Branchen wie z.B. Bank oder Chemiebranche.)
  • Geschäftsführung
  • Gesellschaftssitz (Registered Office, wird von den Gründungsagenturen gestellt)
  • Anzahl der Aktien

Alles in allem sind das Schritte, die Deine Gründungsagentur mit Dir zusammen abarbeitet und Dir auch einen Fullservice anbieten kann. Wenn Du hierzu Infos benötigst bzw. eine Corporation gründen möchtest, dann melde Dich bei uns, wir arbeiten mit etablierten Agenturen zusammen. Auch hier muss man sagen, dass es schwarze Schafe gibt, die mit Halbwissen am deutschen oder österreichischen Markt akquirieren und mehr an Deinem Geld interessiert sind, als an einer professionellen Betreuung.  

Gründung der KG

Durch den Gesellschaftsvertrag zwischen den Gesellschafter wird die KG gegründet. Der Vertrag bedarf keiner besonderen Form und kann also stillschweigend geschlossen werden. Er sollte dann aber auch einige wichtige Punkte enthalten wie z.B. die beschränkte Haftung, Haftungssumme, Zweck, Nennung des Komplementärs und des Kommanditisten usw..

Firmenname

Bei dem Firmenname können Sach- oder Phantasiename verwendet werden. Ebenso muss der Rechtsformzusatz “KG” angehängt werden. Es muss also offengelegt werden, um welche Rechtsform es sich handelt. Corporation & Co ist nicht ausreichend. Auch solltest Du bei der IHK wegen Namensgleichheit prüfen lassen, ob der Name nicht besetzt ist.

Tätigkeit der Corporation & Co KG

Wie viele Gesellschafter eine Corp. & Co KG hat ist nicht geregelt bzw. ist frei gestaltbar. Wie ich oben schon beschrieben haben, kann eine Corp. & Co KG auch aus einer einzelnen Person bestehen.

1. Geschäftsführung

Treffen die Gesellschafter keine Regelungen darüber, wer das Unternehmen führen soll, so gilt die gesetzliche Regelung. Diese Regelung sieht vor, dass die Leitungsmacht Sache des persönlich haftenden Gesellschafters, des Komplementärs, ist. In der Regel ist der Kommanditist von der Geschäftsführung ausgeschlossen (§ 164 Satz 1 HGB) und hat somit weniger Rechte, wie der Komplementär. Somit übernimmt bei einer klassischen Corp. & Co KG die Komplementär-Gesellschaft die Geschäftsführung. Sind die Kommanditisten, wie häufig, Gesellschafter der Komplementär – Corporation, und üben sie zugleich noch deren Geschäftsführungsfunktion aus, ergibt sich daraus eine umfassende Leitungsbefugnis der Kommanditisten. Wichtig ist zu beachten, wenn der Geschäftsführer der Corporation auch gleichzeitig Kommanditist ist, dass er sich vom Insichgeschäft (§ 181 BGB) befreit. Dies sollte im KG Vertrag geregelt bzw. festgehalten werden.

2. Haftung

Hier kommen wir zu dem wohl interessantesten Vorteil der Corp. & Co KG. Denn der Komplementär (US Corporation) haftet nur mit ihrem Vermögen, welches durch die Einlage begrenzt ist. Da aber bei der Gründung der US Corporation keine Einlage gefordert wurde und die meisten Gründer auch keine Einlage tätigen, haftet letztendlich die Corporation mit 0€ oder 0$. Durch diese Konstellation hat man die unbeschränkte Haftung ausgeschaltet, es besteht eine faktische Haftungsbeschränkung des Komplementärs. Eine Durchgriffshaftung wie es in Deutschland gibt, gibt es in der USA nicht.

3. Buchhaltung

Da wir bei der Corp. & Co KG eine Mischform vorliegen haben, muss jeweils für beide Gesellschaften ein Jahresabschluss erstellt werden. Sofern die Corporation lediglich als voll haftender Gesellschafter fungiert und die Geschäfte der Corporation & Co KG führt, ohne hierfür eine Geschäftsführungsvergütung zu erhalten, so bedarf es weder in den USA noch in Deutschland der Abgabe entsprechender Steuererklärungen. Sie muss lediglich eine Jahresmeldung bei zuständigen US Department abgeben. Die KG macht ihre Buchhaltung wie gewohnt in Deutschland und hat auch noch einige anderen Vorteile, wie z.B. dass sie als Personengesellschaft eine vereinfachten Buchhaltung machen kann (im Gegensatz zu einer Kapitalgesellschaft) und kann Gewerbsteuerfreibeträge nutzen.

Vorteile im Überblick

  • Begrenzung der Haftung des Komplementärs durch die Corporation.
  • Keine Stammeinlage nötig (GmbH 25.000-35.000€)
  • geringe Kosten bei der Gründung
  • unkomplizierte und schnelle Gründung der Corporation
  • Anonymität: es ist nicht ersichtlich, wem die Corporation in den USA gehört. Die Shareholder werden im Register nicht genannt – nur der Geschäftsführer

Also, alles in allem eine überaus interessante Gesellschaftsform, die ihre Berechtigung im deutschsprachigen Raum unter Beweis stellen kann. Ob diese Form für Dein Business die richtige ist, kann ich natürlich an dieser Stelle nicht sagen. Aber vielleicht lässt Du das mal checken und kannst somit Deine Haftung deutlich reduzieren.

Das deutsche Außensteuergesetz – eine wirklich üble Sache

In vielen anderen Berichten, ist immer wieder mal das Außensteuergesetz genannt worden, welches einem Unternehmer oder Selbständigen, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat, dass Leben sehr schwer macht, sofern man vor hat, aus Deutschland heraus ein Auslandsunternehmen zu führen. Wenn wir uns auf internationaler Ebene mit dem Außensteuergesetz beschäftigen, dann sprechen wir übrigens von dem “Controlled Foreign Corporation” (CFC-Regeln). Das ist das internationale Pendant zu dem deutschen Außensteuergesetz.

Ja, Deutschland ist sehr anhänglich, neugierig und nervig, wenn es darum geht, zu wissen was Du außerhalb des deutschen Einflussbereiches tun willst.
Du musst wissen, dass es natürlich auch andere Länder (vor allem Industrienationen) mit Außensteuergesetzen gibt, die genauso modernen Sklaventun betreiben, wie das Deutschland tut. Wir zählen hierzu Länder wie z.B. Italien, Frankreich, Spanien, Ungarn, Griechenland oder auch England. Allerdings ist Deutschland das wohl “schlimmste” Land von allen, in Bezug auf dieses Gesetz. (einer der Gründe, warum ich nicht mehr meinen Wohnsitz in Deutschland habe)

Länder mit CFC-Regeln sind z.B. auch Mexiko, Korea, Japan, USA, Kanada, Australien, Südafrika u.e.m. Die wichtigsten Länder ohne Außensteuergesetz, findest Du hier in diesem Beitrag. Du wirst in dem Bericht lesen können, dass es jede Menge Ländern gibt ohne Außensteuergesetze, die auch noch ganz in unserer Nähe sind – sogar Länder mit viel Sonne, Strand und überaus interessanten Lebensbedingungen.

Was ist mit Österreich?

Naja die lieben Österreicher haben in der Tat auch so etwas wie ein Außensteuergesetz, heißt nur Anti-Mißbrauch- oder Anti-Vermeidungs- Regelung. Dieses ist etwas entschärfter und bietet einige legale und vor allem gesetzliche Möglichkeiten, Auslandsunternehmen zu betreiben und zu besitzen. Auch gibt es ein überaus spannendes Konstrukt in Verbindung mit einem anderem EU-Niedrigsteuerland, wie man quasi steuerfrei in Österreich leben kann. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Hinzuberechnungssteuer

Betreibst Du dennoch ein Auslandsunternehmen aus Deutschland heraus und beachtest das Außensteuergesetz nicht, dann bekommst Du es mit der Hinzuberechnungssteuer zu tun. D.h. die Gewinne Deiner Auslandsfirma werden in Deinem Wohnsitzstaat, in dem Fall Deutschland, versteuert. Auf Unternehmerebene sind dann Körperschafts- und Gewerbesteuer fällig und auf privater Ebene, Einkommenssteuer.
Solltest Du vergessen haben, Deine Auslandsfirma dem deutschen Fiskus zu melden (solltest Du innerhalb von 4 Wochen gemacht haben), dann ist das zwar nur eine Ordnungswidrigkeit, aber der Rattenschwanz der daran hängt, wie z.B. Verdacht der Steuerhinterziehung oder auch Gestaltungsmißbrauch, sind dann schon üble Begleiterscheinungen.

Das Außensteuergesetz in seinem vollen Umfang zu besprechen, führt natürlich zu weit. Uns geht es nur darum, die Dinge anzusprechen, die Unternehmer, Selbständige und auch Privaties betreffen, die dem deutschen Sklaventum entsagen wollen und genug haben von dem steuerverseuchten Deutschland und der Ausbeuter- und Daumenschraubenmentalität.

Wir können nur jedem raten, sich diesem, vor allem deutschen, System zu entziehen! Du brauchst keine illegalen Harakiri – Aktionen zu unternehmen um das zu tun, sondern Dich mit diesen Themen beschäftigen und dann Deine und vor allem legale Strategie erarbeiten oder erarbeiten lassen.

Wenn Du mit Deinem deutschen Wohnsitz an einer ausländischen Firma beteiligt bist, und diese Beteiligung liegt unter 10% und oder unter einem Gewinnertrag von 80.000€ jährlich, dann bist Du wiederum aus dem Schneider und brauchst Dich auch nicht um die Meldung beim Finanzamt zu kümmern. Auch wärst Du aus dem Schneider, wenn Du in ein Land ziehst, welches keine CFC-Rules hat, wie z.B. Kroatien, Chile, Rumänien, Irland, Zypern Tschechien usw.. Denn von solche einem Land kannst Du problemlos Offshore-Firmen führen und besitzen ohne Meldung beim Finanzamt zu machen, auch eine etwaige Hinzubrechnungssteuer fällt weg, da diese Bestandteil der CFC-Rules ist und natürlich dann auch nicht zum tragen kommen kann.

Das einzigste was auf Dich zukommt ist, dass Du die Einkommenssteuer ertragen musst. Auch wenn solche Länder wie oben erwähnt, keine CFC-Rules haben, bleibt dennoch eine Einkommenssteuer bestehen – es sei denn, Du sammelst Deine Ausschüttung an Dich und verlagerst sie in ein wirkliches Steuerparadies (wie wir ja jetzt wissen, haben Länder ohne Außensteuergesetz bzw. ohne CFC-Regeln keine Probleme mit Offshorefirmen) und kannst Sie dort steuerfrei vereinnahmen.

Ob eine 0€-Steuerstrategie immer Sinn macht anzustreben, kann hier nicht beantwortet werden. Aber auf jeden Fall hat man in einem Land ohne Außensteuergesetze deutlich mehr Möglichkeiten eine unternehmerfreundliche Strategie zu betreiben und sein Leben zu genießen.

Substanz

Im Zusammenhang mit dem Außensteuergesetz kommt oft auch der Begriff “Substanz” vor, der megawichtig ist und hier auch etwas erklärt werden muss.
Wenn Du z.B. Deinen Wohnsitz in Deutschland hast und dennoch ein Auslandsunternehmen gründen und führen willst, da es für Dich wirtschaftliche Interessen gibt (auch steuerliche Interessen), dann kannst Du gerne z.B. ein Unternehmen in Malta gründen. Entscheidend wird sein, dass Du in dem Geschäftssitz auf Malta Substanz nachweisen kannst.

Substanz bedeutet: Büro angemietet, Telefonanschluss legen lassen, Teilzeitkraft oder auch Vollzeitkraft angestellt, PC, Schreibtisch, Aktenschrank, Drucker – alles vorhanden.

Das Büro kann selbstverständlich ein Zimmer in einer Wohnung sein, vielleicht nur 15qm groß. Auch kann der Hausherr des Gebäudes oder der Wohnung auch Angestellter der Firma sein – alles kein Problem.
Und wenn Du dann das alles, den Mietvertrag, den Vertrag mit der Telefongesellschaft, Quittungen für Büromöbel, Angestelltenvertrag usw. kopierst und ein nettes Foto von dem Büro und dem oder den Angestellten machst und schickst diese an Dein Finanzamt in Deuschland, dann kannst Du und Deine Familie beruhigt schlafen und brauchst Dir keine Gedanken in Bezug auf Hinzuberechnungssteuer oder gar Gestaltungsmißbrauch etc. machen.

Wie das im Details aussieht und ob das für Dich und Dein Unternehmen Sinn macht, steht wiederum in den Sternen und es ist eine individuelle Betrachtung Deiner Situation vonnöten. Es geht nur darum, dass man eine Idee bekommt und in keine deutsche Tretmine reinläuft, so wie es dem Deutschen Youporn Gründer Fabian Tyhlmann geschehen ist.

Mangelnde Substanz

Fabian Tyhlmann hat eines der größten Pornoimperien aufgebaut – unteranderen auch youporn. Fabian Tyhlmann hatte genau das nicht gehabt oder getan, was oben beschrieben wurde. Die Oberleitung seiner in Zypern gegründeten Gesellschaft war nachweislich in Hamburg und nicht Zypern. Warum er diesen dummen Fehler gemacht hat, wissen wir nicht.

Auf jeden Fall war die Gesellschaft in Zypern eigentlich nur eine Briefkastenfirma und somit hat die ganze Macht der Justiz zugeschlagen: Umgehungstatbestand, Gestaltungsmißbrauch, Steuerhinterziehung usw.

Alles Dinge, die einem heftigen Magenschmerzen verursachen, auch wenn wir nur darüber lesen und selber nicht betroffen sind. (naja, ich persönlich kenne das auch von der Praxis)

Hätte Tyhlmann einfach nur eine kaufmännische eingerichtete Betriebsstätte in Zypern aufgebaut, wäre ihm das alles nicht passiert – und am Geld kann es nicht gelegen haben.
Am Fall Tyhlmann kann man sehen, welche fatale Folgen es haben kann, wenn man das Außensteuergesetz in Deutschland nicht beachtet.

Deshalb: entweder Außensteuergesetze beachten oder Wohnsitzverlagerung vornehmen  in ein Land ohne CFC-Regeln.