BMF: Steuerfrei Leben – mit dem richtigen Steuersystem absolut machbar!

Entgegen der ganzen Panikmache in den Mainstreammedien, dass Steueroasen bald ausgetrocknet werden, die Panama-Papers dafür sorgen, dass kein Unternehmer oder Privatier mehr sein Geld in irgendwelchen komischen Länder verstecken kann, muss man doch ganz emotionslos und nüchtern auf das Kleingedruckte verweisen, welches die öffentlichen Meinungsmacher und Politikern gerne verdrehen oder überlesen.

Die Macher der Mainstreammedien ziehen wie immer alles über einen Kamm und legen nicht wirklich Wert auf die Wahrheit und die Fakten – aber so kennen wir sie halt. Zwischen Geld verstecken und Geld vor dem eigenen Staat schützen (professioneller Kapitalschutz) gibt es doch hammergroße Unterschiede.

Wir sprechen hier immer von legalen Möglichkeiten für den vermögenden Privater oder den erfolgreichen Unternehmer seine Steuerlast zu reduzieren oder gar gegen NULL zu drehen und nicht von Geldwäsche, Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug, was eher Sache der Großkonzerne und unserem Staat vorbehalten ist, so wie z.B. in dem Fall Cum-Ex wo der deutsche Staat nicht nur versagt, sondern auch kräftig gefördert und unterstützt hat. (Milliarden für Millionäre)

Ich möchte hier einfach ein paar Fakten zusammentragen, die es dem Unternehmer, der ernsthaftes Interesse hat seine Steuerlast zu reduzieren, seine Haftung als Hauptverantwortlicher zu minimieren und professionellen Vermögensschutz zu betreiben, leichter zu machen und einen Überblick zu verschaffen.

Steuersysteme weltweit

Es gibt immer noch weit über 60 Staaten, die zum Teil keine oder nur wenige Steuern erheben – selbst innerhalb von Europa sind diese Staaten zu finden und sogar innerhalb der EU. Bei den Steuersystemen müssen wir ein paar Unterscheidungen machen, die es uns aber dann erleichtern, eine Entscheidung zu treffen, wenn es darum geht eine Sitzverlegung seiner Firma, eine Niederlassung oder gar eine Wohnsitzverlagerung zu beantragen bzw. anzusteuern.

Residenzbesteuerung

Das wohl bekannteste und verbreiteste Steuersystem ist wohl die Besteuerung auf die Residenz. D.h. sobald man sich in einem Land anmeldet oder wo man seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ist man in diesem Land steuerpflichtig – und das noch mit seinem weltweiten Einkommen. Ihr kennt das noch in dem Zusammenhang mit der 183 Tage Regelung. Lebt man in einem solchen Land (z.B. Deutschland) und hat noch ein Auslandsunternehmen, dann sind auch die Zahlung von dem Auslandsunternehmen an Dich zu besteuern, es sei denn man hat eine geringe Beteiligung an diesem Unternehmen. (unter 10-15%)

Was noch zu berücksichtigen gilt sind die Außensteuergesetze etwaiger Länder. Hierzu aber später mehr.

Wichtig ist aber zu wissen, dass es mit Ländern mit keinem Außensteuergesetz (CFC Rules= Controller Foreign Companies) es meistens einfacher und steuergünstiger zu händeln ist, als wie mit Länder mit Außensteuergesetzen. Länder mit einem Außensteuergesetz zählen wir nur etwas über 40 und weit über 85 Länder mit einer Residenzbesteuerung ohne Außensteuergesetz. D.h. Du hast weitaus mehr Möglichkeiten ein Auslandsunternehmen ganz offiziell und einfach von Deinem Wohnsitz aus zu führen, als wenn Du in einem Land wohnst mit Außensteuergesetz, wie z.B. Deutschland, Österreich oder Italien.

Alleine in Europa findest Du jede Menge Länder, die ohne Außensteuergesetz auskommen, wie z.B. die Schweiz, Niederlande, Luxemburg oder Belgien.
Hier in diesem Bericht findest Du die wichtigsten Industrienationen, die Dir vielleicht gefallen können.

 

Territorialbesteuerung

Territorialbesteuerung bedeutet, dass z.B. europäische Unternehmen nur bei Erlösen steuerpflichtig werden, die sie im Inland erwirtschaften, nicht aber für die Einkünfte, die sie im Ausland erzielen. Also diese Staaten besteuern nur Inlandseinkommen. Wohnst Du in solch einem Land, was auch kein Außensteuergesetz pflegt und Du hast ein Auslandsunternehmen, welches auch im Ausland seine Umsätze generiert, dann sind diese für Dich steuerfrei.

Zu klären wäre dann noch, ob das Land auch auf privater Ebene versteuert oder nur auf Unternehmerebene. Diese Möglichkeit besteht auch und kann Vor- oder auch Nachteile haben. Das hängt ganz davon ab, wie Deine Situation ist und was Du vor hast.

Wichtig ist zu erst einmal zu verstehen, wie die Unterscheidungsmerkmale der verschiedenen Besteuerungsformen sind.

Und wenn Du vorhast Deinem Hochsteuerland den Rücken zu kehren, dann benötigst Du sowieso rechtlichen Beistand oder eine professionelle Agentur, die Dir dabei hilft alles in die Tat umzusetzen. Professionelle Agenturen arbeiten sowieso mit internationalen Rechtsanwälten und Steuerberatern zusammen, sodass Du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kannst.

Kommen wir noch zu einem dritten Steuersystem, was auch wie die anderen Systeme seine Vor- und Nachteile hat:

 

NON-DOM-System

Übersetzt heißt das einfach, dass jemand nicht domiciled, also nicht “dauerhaft sesshaft” dort ist. Als NON-DOM lebst Du in einem Staat, wo Du residierst aber nicht dauerhaft sesshaft bist.
Am Beispiel von Großbritannien gibt es diesen Status schon seit dem 18. Jahrhundert. Lebst Du z.B. in UK als Domizil, dann bist Du mit Deinem Welteinkommen zu versteuern – als NON-Domizil, also als Residenz, dann versteuerst Du nur Deine Einnahmen, die Du in UK erzielst. Ebenfalls sollten Deine Auslandseinnahmen nicht nach UK fließen, denn dann greift wiederum die Überweisungsklausel (Remittance Base) und Deine Einnahmen müssen in Großbritannien versteuert werden (Remittance Base Besteuerung).
Aber das ist nicht wirklich eine Einschränkung, denn mit einem Auslandskonto oder einer Auslandkreditkarte lässt sich diese Regelung sehr einfach einhalten.

Ähnlich ist es auch in Irland und Malta. Auch diese Staaten haben einen NON-DOM-System und ziehen somit auch Unternehmer aus Hochsteuerländern zu sich.
Zypern stellt in diesem Zusammenhang noch eine Sonderform dar, da letztendlich noch ein zypriotisches Unternehmen von Nöten ist. Allerdings hat Zypern jede Menge Vorteile zu bieten, wie z.B. Steuerfreiheit auf alle Zinsen und Dividenden aus dem In- und Ausland. Auch wenn man vor hat im Tradingbereich tätig zu werden, kann man sich hier steuerfrei bewegen.

Zum Abschluss gibt es noch Länder oder System

 

Ohne direkte Steuern

Oft sprechen wir in diesem Fall von Inselstaaten, den sogenannte Offshorestaaten oder von Länder mit reichhaltigem Ölvorkommen. Dann fallen schon mal Ländernamen wie Cayman-Inseln, Bahamas, Seychellen oder auch Katar und Vereinigte Arabische Staaten.

 

Die Qual der Wahl

Welches ist nun das beste Steuersystem und in welchem Land? Also hier kommt dann wiederum die Standardantwort: “es kommt darauf an”.

Ortsunabhängige Unternehmer oder Selbständige wie z.B. Grafiker, Schauspieler, Designer, Online-Marketer, Berater aller Art haben es hier viel einfacher. Auch Unternehmer die bereit sind wirklich etwas in ihrem Firmenkonstrukt zu ändern haben durchaus mehr Chancen und Möglichkeiten ihre Situation zu verbessern.
Man muss sich halt im Klaren sein, dass dies mit Veränderung zu tun hat und Veränderungen sind gewöhnungsbedürftig.

Generell kann man aber sagen, dass man sich ein Land aussuchen sollten, welches kein Außensteuergesetz, so wie es z.B. Deutschland hat, betreibt. In solchen Ländern ist es viel unkomplizierter ein steuerfreies Unternehmen zu führen und hat einfach mehr Möglichkeiten.

Und wenn man dann auch noch die Mehr-Flaggen-Strategie beherzigt, sodass man nicht dort wohnt, wo man sein Unternehmen hat, dann hat man sehr gute Aussichten auf ein (fast) steuerfreies, glückliches Unternehmerleben.

 

Der gläserne Kunde! Das Bankgeheimnis ist dank CRS tot!

Nun, wie vielleicht der Eine oder Andere bereits mitbekommen hat, gibt es im internationalen, wirtschaftlichen Treiben seit einiger Zeit ein paar Änderungen. Beziehen tue ich mich hierbei auf die seit Anfang 2016 eingetretene neue Regelung CRS (Common Reporting Standard), die von der OECD von mehr als 100 Ländern unterzeichnet wurde.
Vielleicht zuerst einmal ein paar Begriffserklärungen, da wir auch immer wieder Fragen gestellt bekommen, was diese drei oder vier Buchstaben Organisationen denn heißen und bedeuten.

OECD

Die “Organisation for Economic Co-operation and Development” ist eine 1961 gegründete Organisation, deren 35 Mitgliedsstaaten über ein Budget von 363 Millionen EURO verfügen können. Residieren tun diese in Paris und werden von dem Secretary General Angel Guerria angeführt.

Unter der Leitung der OECD wurde im Herbst 2014 der sogenannte “Common Reporting Standard” (CRS oder in deutsch Automatischer Informationsaustausch) von mehr als 100 Ländern abgesegnet. Das bedeutet, dass Banken (die in den Ländern sitzen, die das CRS mit unterschrieben haben) Konteninformationen an das Finanzamt des Kontoinhabers senden.

Der Vollständigkeitshalber wollen wir hier noch ein weiteres Abkommen erwähnen:

BEPS

“Base Erosion and Profit Shifting”, was im Herbst 2015, also genau ein Jahr später, von den G20 Länder um 15 Maßnahmen erweitert wurde, die die Besteuerung internationaler Unternehmen entscheidend neu regeln soll.

Der gläserne Kunde

Was die dahintersteckenden Politikern und Bürokraten mit diesen Abkommen erzielen wollen, ist das jeder Bürger an die Kandare genommen werden soll und sich dabei noch nackisch macht, d.h. Hose runter und zeigen was Du hast.

Der Statt will wissen was Du machst, wo Du es machst und wann Du es machst. Und natürlich auch was Du hast und wo Du es evt. verstecken willst.

Der OECD, allen voran Angel Guerria will verhindern, so wie Mr. Guerria mal sagte: “Es wird kein Fleckchen auf der Erde geben, wo jemand Geld verstecken kann”. Allerdings ist das sehr theoretisch und etwas Wunschdenken.

Es gibt auch hier die Theorie und dann die Praxis!

Für viele Offshore-Agenturen allerdings, wird es mit Sicherheit schwierig werden nur auf das Pferd Offshore zu setzen. Diese werde bestimmt mehr Probleme haben, als der vermögende Bürger oder die Firma, die im Ausland ihren Sitz hat, sofern diese richtige beraten wurde.

Also um ganz ehrlich zu sein, ist die Einführung des CRS für den Unternehmer -Airbag®  eine positive Angelegenheit, da wir nun richtig zu tun bekommen.

 

Steuerhinterzieher haben es noch schwerer

Also was den CRS anbelangt, kann man sagen, dass Leute die vorher schon Steuern hinterzogen haben, es nun noch schwieriger haben werden dies zu tun. Steuerhinterziehung macht nun mal keinen Sinn, zumal es legale Möglichkeiten gibt, Steuern zu vermeiden.

„Kein Steuerpflichtiger ist verpflichtet, den Sachverhalt so zu gestalten, dass ein Steueranspruch entsteht. Vielmehr steht es ihm frei, die Steuer zu vermeiden und eine Gestaltung zu wählen, die eine geringere Steuerbelastung nach sich zieht. Eine sog. Steuervermeidung bleibt folgenlos.“

(Aus dem Beschluss des Bundesfinanzhofes vom 20.05.1997, VIII B 108/96, HFR 1997, 750, 751)

Aber uns geht es nicht um illegale Machenschaften, sondern darum, was den rechtschaffenen Bürger betrifft, der einfach sein Geld im Ausland parken will um es vor seinem Heimatland zu schützen, da ihm das Schnüffelgetue seines Heimatstaates nervt. Der Bürger, der Offshore-Banking betreibt um sich vor den nichtgerechtfertigten Zugriffen seines Staates wehren möchte – diesem Bürger wird es jetzt schwieriger gemacht und vor allem er gerät unter einen Generalverdacht durch CRS.

Gott sei dank können die Mandanten des Unternehmer -Airbags®, und die, die es noch werden, von dem Offshore-Banking bzw. von den Vorteilen eines Offshorekontos, so wie wir es anbieten, profitieren.

 

Die Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird

Also das CRS hört sich vielleicht auf den ersten Blick sehr dramatisch und schlimm an, aber ist kein Grund Panik zu schieben und kopflos umher zu springen.

Zum einen gibt es auch jede Menge legale Schlupflöcher und es gibt auch noch immer Staaten, die dieses Abkommen der OECD nicht unterschrieben haben. Allen voran, wohl das größte Steuerparadies auf Erden: die USA! (dazu in einem anderen Bericht mehr)

Ebenso wenn Du in einem Land wohnst bzw. in ein Land umziehst, welches kein Außensteuergesetz (CFC = Controller Foreign Corporation) hat, wie z.B. Kroatien, Zypern, Bulgarien, Schweiz, Irland usw. (lese den Bericht „Offshore oder Onshore? Was ist die richtige Strategie?“) dann betrifft Dich diese CRS-Regelung überhaupt nicht.

Auch fällst Du durch das Raster des CRS und wirst nicht berücksichtigt, wenn Du weniger als 25% Gesellschaftsanteile an einer ausländischen Firma hast.

Alles in allem kannst Du mit der richtigen Strategie den CRS sauber und legal umgehen oder es betrifft Dich einfach nicht.

Welche Staaten haben den CRS unterschrieben?

Da wollen wir einfach auf die Webseite der OECD verlinken. Dort findest Du eine Auflistung der Staaten die dabei sind und ab wann diese Regelung greift.

Es sind über 100 Staaten, die bereits sich dem CRS unterworfen haben, allerdings gibt es noch weit über 150 Staaten auf dieser Erde, die davon nicht betroffen sind. Also jede Menge Möglichkeiten sein Geld offshore oder onshore außerhalb seines Heimatlandes zu halten. Und wenn Du dann auch noch brave Deine Steuern zahlst, dann ist alles im grünen Bereich, sofern Du in einem Land wohnst, wo Steuern fällig werden.

Wie der CRS in der Theorie und in der Praxis funktioniert und welche Daten gemeldet werden, erfahrt Ihr in einem anderen Bericht.