Legal Steuern sparen: Steuerbelastung um mind. 50% reduzieren!

Das sind doch Aussagen wo jeder gutverdienende Einwohner in einem Hochsteuerland wie z.B. Deutschland, Österreich oder Italien gleich zurück ruft: Wo?? Wann?? Bitte ich zuerst!!

Wäre das nicht toll? Wäre das nicht wirklich eine rießen Erleichterung für viele TOP-Steuerzahler? Es gibt genug erfolgreiche Unternehmer, Selbständige oder Freiberufler die gerne SOFORT ihre steuerliche Situation ändern würden. Diese bräuchten noch nicht einmal mehr Umsatz zu generieren und hätten ohne Mehraufwand mehr Geld auf den Konten – einfach so. Allerdings geht das nicht mit den Steuertipps von impulse, lexware, wiwo oder focus.

Ist das wirklich möglich? 

JA, es ist möglich – absolut! Ich will jetzt nicht mit dem einschränkenden Wort “aber” oder dem Standardsatz “es kommt darauf an” die ganze Euphorie zerstören, sondern eher mit dem “aber” eine Ergänzung machen, die besagt, dass wenn Du bestimmte Vorraussetzungen mitbringst oder Dir schaffst, dass es dann auch mit der deutlich geringeren Steuerbelastung klappt.

 

Die Vorraussetzungen für diesen steuerlichen Aderlass

Alle Vorraussetzungen für alle Berufsgruppen und Branchen jetzt hier aufzuführen, würde zu weit führen und locker leicht ein Buch füllen. Wir konzentrieren uns auf eine Branche und werden dann in den folgenden Berichten immer wieder mal eine andere Branche oder Berufsgruppe vor die Brust nehmen.

Willst Du es genau und jetzt wissen, dann solltest Du den GD-Unternehmer-Check gleich buchen.

Wir sprechen heute von einer Branche, die gut bezahlt wird und auch ortsungebunden arbeiten kann. Vieler dieser Berufe haben sich erst in den letzten Jahren gebildet aber wiederum andere gibt es schon sehr sehr lange.
Wir sprechen von Freiberuflern, Autoren, Berater, Rechtsanwälte, Online-Marketer, Designer, Softwareentwickler, Schauspieler usw.. Also alles Berufe, die mehr oder weniger ortsungebunden arbeiten können.

Z.B. als Online-Marketer ist es egal wo Du wohnst – aus der Business-Sicht. Was Du benötigst ist ein Laptop und einen Internetanschluss, den Du in fast jedem Land auf diesem Planeten bekommst. Und wenn Du dann noch Deinen Lebensmittelpunkt (Wohnsitz) z.B. in Andorra hast, dann kannst Du Dich auf noch zu den glücklichen Bürgern dieser Welt zählen, die keine Steuern zahlen müssen – sofern die Einnahmen aus dem Ausland (von Andorra aus gesehen) kommen.
Okay, die Lebenshaltungskosten dort sind schon etwas höher als in Frankfurt, aber dafür hast Du keine Steuern an der Backe.

Diese Berufsgruppe hat es in vielerlei Hinsicht deutlich einfacher, da sie keine Produkte produzieren müssen, benötigen kein Lager und auch in vielen Fällen brauchen Sie auch keine Mitarbeiter.
Für Sekretärsarbeiten lässt sich immer wieder auf der Welt jemand freiberuflich buchen, der auch einem, wenn nötig, die Buchhaltung macht.
Hierzu sollten Ihr das Buch “Die 4 Stunden Woche” von Timothy Ferriss lesen. Er stellt interessante Kontakte zur Verfügung, wie man Sekretärsarbeiten oder auch Buchhaltung extern abarbeiten lassen kann.

Was Du aber auch machen kannst, ist dass Du Dich in Deutschland abmeldest und Dich im Ausland nicht anmeldest. D.h. Du lebst als Perpetual Traveler, als immer Reisender. Ein guter Bekannter von mir hat das gemacht: Er ist in Deutschland abgemeldet, lebt überall und nirgends als Digitaler Normade und seine Einnahmen generiert er online und rechnet diese über eine Firma ab. Informationsaustausch ala OECD CRS lässt ihn ziemlich kalt, da es ihn nicht betrifft.
Okay, und wenn Du Dich ganz streng genommen nie länger als 90 oder 183 Tage in einem Land aufhälst, dann steht diesem Leben nichts im Wege. Deine Post lässt Du Dir per Mail-Drop-Service dort hin nachschicken, wo Du gerade wohnst, Deine Einnahmen laufen dann sowieso über eine schicke Ltd. oder Corporation oder LLC in einem Land, denen es egal ist wo Du wohnst oder unterwegs bist, da sie sowieso keine Steuern erheben und somit bist aus dem Schneider.

Du bist Deutscher?

Jetzt müssen wir die Euphorie dennoch etwas einbremsen, da die meisten Leser hier leider Deutsche sind. (kein Sorge, ich bin auch einer) Der Deutsche hat halt den Nachteil, dass er in einem Land geboren wurde, das sehr sehr anhänglich ist. Obiges Szenario funktioniert dennoch sehr gut und auch genauso – es müssen nur ein paar Dinge geklärt und erledigt werden. (Die tollen legalen Steuertipps von Deinem Steuerbrater oder die smarten Tipps von focus online, impulse oder Managermagazin kannst Du immer noch nutzen.)  Lese hier zu auch Abmeldung aus Deutschland.

Was Du als Ausreißer bzw. als Freiberufler, Online-Marketer, Grafiker usw. beachten musst, ist folgendes:

Wenn Du weiterhin Rechnungen an europäische Kunden schicken willst bzw. von den Einnahmen bekommst, dann musst Du Dir darüber auch Gedanken machen, wie und von wo Du Deine Rechnungen schicken willst. Als Perpetual Traveler ohne Wohnsitz ist es gerade schwierig Rechnungen zu schreiben mit (k)einer Rechnungsadresse. (Dies könnte Probleme bei Deinem Kunden z.B. in D auslösen: keine UST-ID-Nr., keine richtige Rechnungsadresse, dein Kunde bekommt diese Kosten nicht abgesetzt usw.)
Als Perpetual Traveler wirst Du auch ziemlich sicher bei keiner Bank der Welt ein Konto bekommen, sofern Du keinen Wohnsitz, eine Stromrechnung auf Deinen Namen nicht älter als 3 Monate oder sonstige Nachweise bringen kannst.

Gehst Du den Weg über eine Offshoregesellschaft, die für Dich Deine Geschäfte abwickeln soll, dann hast Du ebenfalls ähnliche Probleme, sofern Du mit europäischen Kunden/Firmen zu tun hast. Achja, die Firma benötigt natürlich auch ein Geschäftskonto, welches die gleichen Nachweise zur Eröffnung benötigt, wie oben beschrieben.

Was tun?

Es ist unumgänglich, dass Du ein rechtssicheres Konzept benötigst, sofern Du noch Einnahmen aus Europa, insbesondere aus Hochsteuerländer erhalten willst. Du kannst gerne in der Welt herumreisen und von überall arbeiten, aber die Firma, die für Dich die Rechnungen schreibt, die für Dich die Einnahmen organisiert, Buchhaltung macht, wenn nötig und auch die wenigen Steuern bezahlt (ca. 5-12,5%), diese muss professionell so organisiert sein, dass keine rechtlichen und steuerrechtlichen Probleme entstehen und die Steuerbelastung deutlich minimiert ist.

  • Alternative A
    Firmensitz Malta, Wohnsitz in einem Land ohne CFC (Controlled Foreign Corporation), also ohne Aussensteuergesetz, hierzu zählt auch Malta oder Wohnsitz bleibt bestehen.
  • Alternative B
    Firmensitz Zypern, Wohnsitz in einem Land ohne CFC (Controlled Foreign Corporation), also ohne Aussensteuergesetz, hierzu zählt auch Zypern.
  • Alternative C
    Firmensitz USA, Wohnsitz in einem Land ohne CFC (Controlled Foreign Corporation), also ohne Aussensteuergesetz. Wohnsitz bleibt bestehen.

In dem nächsten Bericht werden wir uns die Alternativen etwas genauer anschauen.

Offshore oder Onshore? Was ist die richtige Strategie?

Also ganz ehrlich und gerade heraus: Ich weiß es nicht!

Hier greift wohl einer der unbeliebtesten Standardaussage: “Es kommt darauf an”. Pauschalisieren geht leider nicht und eine Löse-schnell-das-Problem-Strategie kann es auch nicht werden. Hier sollen einfach ein paar Ideen und Möglichkeiten gezeigt werden, was alles möglich ist unter der Berücksichtigung der staatlichen Tretminen und gesetzlicher Einschränkungen.

Wenn man sich mal alle Berichterstattungen der letzten Monaten anschaut, dann kann in Bezug auf Offshorefirmen oder Onshore, Offshorekonten usw. einem Unternehmer oder Selbständigen, der sich vorgenommen hat in Sachen Steuervermeidung und auch Haftungsreduzierung über den Tellerrand des Heimatlandes blicken wollte, schon mal der Kopf rauchen.

Der Panama-Report, wie auch die öfters immer wieder falsch auftretende Meinung, dass Offshorefirmen oder Offshorekonten illegal seien, tragen nicht dazu bei, die Wahrheit ans Licht zu bringen, sondern die Menschen zu verunsichern und zu verängstigen.

Da sich 99% der Unternehmer sich in Offshoreangelegenheiten nicht auskennen und ca. 95% der Unternehmer sich auch nicht onshore auskennen, wird mit Beiträgen aus den Mainstreammedien nur die Angst geschürt und mit den drohenden Zeigefinger herumgefuchtelt.

Also auschal kann man sagen, dass das was uns die Mainstreammedien vorgaukeln, zu 90% sowieso nicht stimmt.

Auch kann man pauschal sagen, dass wenn man immer das Gegenteil von dem tut was die Masse macht oder der Masse vorgeschlagen wird, dass man ziemlich auf dem rechten Pfad ist – wie gesagt pauschal betrachtet.

 

Offshore-Firmen

Also bei Offshorefirmen stechen die Vorteile, im Vergleich zu Firmen in unserem Heimatland, doch nun mal sehr stark heraus, die da wären keine Buchhaltung oder in manchen Ländern fast keine Buchhaltung, Steuerfreiheit oder in manchen Ländern fast keine Steuern, hohe Flexibilität und auch Anonymität.

Leute die sowieso in keinen Hochsteuerländern wie Deutschland, Österreich oder Frankreich leben, sehen das doch etwas entspannter und sind auch nicht so motiviert offshore zu gehen, da sie vielleicht eh nur 10 bis 20% Steuern pauschal auf alle Einnahmen zahlen oder vielleicht auch gar nichts.

Allerdings als Bewohner eines Hochsteuerlandes ist der Unterschied von 50% Steuern und mehr zu 10% oder gar 0% Steuern enorm. Und das ist auch der Beweggrund vieler Unternehmer sich mit diesen Themen auseinander zu setzen.

Allerdings wenn Du mit einer Offshore-Firma Rechnungen schreiben willst (vor allem Rechnungen an Unternehmer in Hochsteuerländer), dann werden diese selten bis nie beim Finanzamt des Rechnungsempfängers anerkannt. Es könnte Dir egal sein, da es ja nicht Dein Problem ist, aber wenn Du regelmäßig Rechnungen schreiben willst, dann wird bald keine Firma mehr mit Dir zusammen arbeiten wollen.

Ebenfalls wirst Du Probleme bekommen mit sogenannten Zahlungsanbieter wie z.B. Paypal, Neteller, Amazon FBA usw.. Diese haben kein Interesse mit Offshorefirmen zusammen zu arbeiten bzw. Dienstleister für diese zu sein.

Auch die Wahl des richtigen Geschäftskontos ist eine zu nehmende Hürde. Mit einer Seychellen-Firma wirst Du kein Geschäftskonto bei der Sparkasse in Buxtehude bekommen. Und wenn Du mit Deinem deutschen Wohnsitz eine Offshore-Firma leiten willst, dann solltest Du Dich vorher mit dem Aussensteuergesetz (CFC Controlled Foreign Corporation) von Deutschland beschäftigen – sofern Du in Deutschland lebst.

Lebst Du in Österreich, dann musst Du die Anti-Mißbrauchs-Regelung beachten und solltest Du vielleicht in der Schweiz leben, dann, ja dann bist Du raus aus dem Schneider, denn diese können ganz offiziell Auslandsfirmen (auch Offshorefirmen) problemlos führen.

Also auf in die Schweiz:)

Bist Du bereits in Deutschland abgemeldet und wohnst in einem netten Ländchen wie z.B.

Chile
Ecuador
Bulgarien
Belgien
Hong Kong
Irland
Luxemburg
Kroatien
Kolumbien
Gibraltar
Malaysia
Malta
Mauritius
Polen
Philippinen
Rumänien
Schweiz
Saudi-Arabien
Ukraine
Slowakei
Thailand
Vietnam
Zypern

dann brauchst Du Dich um das Aussenssteuergesetz nicht zu kümmern – es betrifft Dich nicht mehr.

Übrigens die Liste der obigen Länder ist nicht vollständig. Es sind nur die wichtigsten Industrienationen und Finanzplätze, bei denen Du die Hinzurechnungsregel/Aussensteuergesetz (CFC) nicht beachten musst. Die ganzen Staaten mit Nullsteuersätzen haben ebenfalls keine solche bescheidene Regelung (CFC) und sind nicht so neugierig wie der deutsche Staat.

Also Auswahlmöglichkeiten zum Auswandern und zum Business machen, gibt es jetzt wirklich genug:)

Und nebenbei: 182 Tage darfst Du Dich ja ohnehin in Deutschland aufhalten ohne wieder steuerpflichtig zu werden – es ist eine Überlegung wert. Lese diesbezüglich nochmal hier.

So weit so gut.

Jetzt willst Du aber dennoch Geschäfte mit Unternehmen in der EU machen, da es ein lukratives Geschäft für Dich ist und Du willst aber auch die Steuerfreiheit einer Offshorefirma in Anspruch nehmen. Was tun?

Na gut, es gibt zum Glück auch dafür ein Lösung! Die Lösung heißt: Global Agency.

Global Agency

Sie wird auch Operative Agent genannt. Das Konzept ist überaus interessant und ermöglicht beides: die Zusammenarbeit mit europäischen Firmen und die Vorteile einer Offshorefirma.

Die Global Agency ist ein speziell eingerichtetes Unternehmen in der EU, besitzt eine VAT-Nr., ein Bankkonto in einem EU-Land und alles was ein “normales” Unternehmen in der EU benötigt.

Diese Agency hat eine Vereinbarung mit einem Auftragegeber (diese kann eine Offshorefirma sein) in dem alles geregelt ist, wie z.B. Vergütung, Abwicklung, Geheimhaltungspflichten, Rechnungsstellung usw.

Alle Aktivitäten mit anderen europäischen Firmen, Leistungserbringung, Rechnungsstellung, Handelsgeschäfte wird von der Agency im Auftrag des Auftraggebers, z.B. eine Offshorefirma getätigt. Für diese Tätigkeit erhält die Agency eine Vergütung.

Die Global Agency wird speziell nur für diesen Geschäftszweck gegründet und muss auch mehrere Auftraggeber haben.

Ein Kunde geht einen Vertrag mit der Global Agency ein, erhält von diesem die Rechnungen und zahlt auch die Rechnungen auf ein Bankkonto der Global Agency. Der Großteil des Einkommens (ca. 95%) wird dann, gemäß der Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber, in unserem Beispiel eine Offshorefirma und der Global Agency, an diese abgeführt – ganz legal.

global agency, offshorefirma

Wie Du siehst, erhält die Agency eine Kommission von ca. 5%, was auch üblich ist. Die Agency muss in dem Land, in dem sie ihren Sitz hat, Buchhaltung machen, Steuern abführen und einen ganz normalen Geschäftsbetrieb verfolgen.

Sitzen solche Global Agency’s zufällig in einem quellensteuerbefreitem Land wie z.B. UK oder Zypern, dann können diese auch ohne Probleme mit Firmen, die sich offshore befinden, abrechnen.

Die Einnahmen der Offshorefirma müssen dann dort versteuert werden – oder auch nicht, wenn diese Offshore-Gesellschaft in einem Land sitzt, wo keine Steuern anfallen.

Alles in Allem kann man mit einer Offshorefirma die komplette Rechnungslegung, Inkasso, Mahnung etc. mit einer Global Agency, outsourcen. Dafür fallen dann etwas höhere Kosten an, aber das kann sich durchaus lohnen.

Wie Ihr seht, ist dieses Firmenkonstrukt etwas umfangreicher und aufwendiger aber absolut lohnenswert, wenn man bestimmte Vorraussetzungen hat.

Ob solch ein Konstrukt für Dich die richtige Wahl ist, kann ich Dir nicht sagen.

Aber wenn Du den GD-Unternehmer-Check buchst, dann bekommst Du ganz individuell Deine Strategie mitgeteilt.